Fügeverfahren für Sägeblätter und Sägekomponenten
Unter dieser Leistung fallen Geräte, mit denen Sägeblätter oder einzelne Sägekomponenten dauerhaft verbunden werden. Lötapparate werden eingesetzt, wenn Bauteile durch ein Lötverfahren gefügt, ersetzt oder befestigt werden, etwa bei bestückten Sägeelementen. Sägenschweissapparate werden vor allem dort verwendet, wo Bandenden oder beschädigte Stellen am Blatt verschweisst werden müssen.
Einsatz in Werkstatt, Service und Instandsetzung
Typische Anwendungen liegen in Schärf- und Servicebetrieben, in internen Werkstätten von Holzverarbeitern sowie in spezialisierten Instandsetzungsabläufen. Dort werden Sägen nicht nur nachgeschärft, sondern bei Bedarf auch neu gefügt oder repariert. Bei Bandsägen betrifft dies häufig den Bandstoss, bei anderen Sägearten eher das Befestigen oder Ersetzen von Schneidelementen.
Geräteausführungen und Auswahlkriterien
Die Ausführungen unterscheiden sich nach Sägeart, Werkstoff, Blattabmessung und dem vorgesehenen Fügeverfahren. Relevante Punkte sind die Eignung für bestimmte Blattbreiten oder Zahnformen, die Art der Energieeinbringung, die Steuerung des Fügeprozesses sowie die Einbindung in weitere Arbeitsschritte wie Richten, Schleifen oder Prüfen. Für Einzelreparaturen und für wiederkehrende Werkstattabläufe werden oft unterschiedliche Gerätekonzepte eingesetzt.
Abgrenzung zu Schärfmaschinen und anderem Werkzeug Zubehör
Sägenlötapparate und Sägenschweissapparate gehören zum Werkzeug Zubehör, weil sie Sägen technisch bearbeiten, ohne selbst das eigentliche Schneidwerkzeug zu sein. Im Unterschied zu Schärfmaschinen steht nicht das Nachschleifen der Schneiden im Vordergrund, sondern das Fügen oder Wiederherstellen einer Verbindung. Von Führungen, Aufbewahrungslösungen oder Werkzeugakkus unterscheiden sie sich durch ihren direkten Bezug zur Instandsetzung von Sägen.