Welche Arbeiten zur Fenstermontage gehören
Bei der Fenstermontage wird das Fensterelement in die vorbereitete Öffnung eingesetzt, lot- und fluchtgerecht ausgerichtet und mechanisch befestigt. Anschliessend werden die Anschlüsse zwischen Rahmen und Baukörper fachgerecht ausgebildet, damit Anforderungen an Dichtheit, Witterungsschutz und Funktion erfüllt werden. Ebenfalls zur Leistung gehört das Einstellen von Öffnungsflügeln, Beschlägen und Schliesspunkten sowie die Kontrolle, ob das Element ohne Verzug läuft.
Typische Einsatzsituationen im Neubau und beim Ersatz
Fenstermontagen fallen bei Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, Gewerbebauten und vorgefertigten Holzelementen an. Im Neubau müssen Einbaulage und Anschlüsse auf Wandaufbau, Dämmung und Fassadenausbildung abgestimmt werden. Beim Fensterersatz kommen zusätzliche Arbeiten dazu, etwa die Demontage bestehender Elemente, die Beurteilung des Anschlussbereichs und die Anpassung an bestehende Leibungen, Fensterbänke oder Innenverkleidungen.
Unterschiedliche Montagesituationen und Ausführungen
Die Ausführung hängt von Fensterformat, Rahmenmaterial, Öffnungsart und Bauweise ab. Relevant sind unter anderem die Einbausituation in Massivbau oder Holzbau, die Tiefe der Leibung, die Ausbildung von Schwellen und Sturzbereichen sowie die Schnittstellen zu Sonnenschutz, Fensterbank und Fassadenanschluss. Je nach Projekt kann die Leistung nur die Montage des neuen Fensters umfassen oder auch vorbereitende und ergänzende Arbeiten rund um Ausbau und Anschluss.
Abgrenzung zu Türenmontagen, Fassadenmontagen und Schreinermontagen
Fenstermontagen beziehen sich auf den Einbau einzelner Fensterelemente mit ihren bauphysikalischen und mechanischen Anschlüssen. Türenmontagen betreffen dagegen Türblätter, Zargen, Schwellen und Türfunktionen, während Fassadenmontagen ganze Fassadensysteme oder grossflächige Bekleidungen umfassen. Gegenüber allgemeinen Schreinermontagen oder Montageschreinern ist die Fenstermontage enger gefasst, weil sie auf die passgenaue Integration von Fenstern in den Baukörper ausgerichtet ist.