Was unter Fassadenmontagen fällt
Zur Leistung gehören das Montieren von Fassadenbekleidungen an Neubauten oder bestehenden Gebäuden sowie die Befestigung auf geeigneten Untergründen oder Unterkonstruktionen. Je nach Fassadensystem umfasst dies das Einmessen, Ausrichten, Zuschneiden vor Ort, Fixieren der Elemente und das Herstellen von Anschlüssen. Im Holzbau geht es dabei oft um sichtbare Bekleidungen aus Holz oder Holzwerkstoffen, teilweise auch um vorgefertigte Fassadenteile mit definierten Montageschnittstellen.
Typische Montagesituationen an der Gebäudehülle
Fassadenmontagen kommen bei Wohnbauten, Gewerbebauten, Anbauten, Aufstockungen und Sanierungen vor. Im Bestand ist häufig die Einbindung in bestehende Anschlüsse, Öffnungen und Fassadenebenen massgebend. Bei Neubauten steht meist die koordinierte Montage mit Rohbau, Dämmaufbau, Fensteranschlüssen und weiteren Arbeiten an der Gebäudehülle im Vordergrund.
Montagearten und bauliche Ausprägungen
Die Ausführung richtet sich nach dem gewählten Fassadensystem. Unterschieden werden unter anderem montierte Schalungen, Plattenbekleidungen, hinterlüftete Fassadenaufbauten oder vorgefertigte Fassadenelemente. Relevant sind dabei die Art der Unterkonstruktion, die sichtbare oder verdeckte Befestigung, die Fugenausbildung sowie die Ausbildung von Ecken, Sockeln, Leibungen und Abschlüssen.
Abgrenzung zu Fenstermontagen und anderen Montagedienstleistungen
Fassadenmontagen betreffen die flächige Bekleidung der Gebäudeaussenhaut und deren konstruktive Einbindung. Fenstermontagen und Türenmontagen beziehen sich dagegen auf einzelne Bauteile in Öffnungen, einschliesslich deren Befestigung und Anschluss an die Gebäudehülle. Deckenmontagen, Küchenmontagen und ähnliche Leistungen liegen im Innenausbau, während Montageschreiner oder Schreinermontagen breiter gefasste Montagearbeiten abdecken und nicht auf Fassaden beschränkt sind.