Welche Arbeiten bei Decken im Innenausbau dazugehören
Zu dieser Leistung zählen Deckenverkleidungen, Holzdecken, Paneel- und Lamellendecken sowie dazugehörige Unterkonstruktionen. Je nach Aufbau werden rohe Tragstrukturen verkleidet, Installationen verdeckt oder neue Deckenebenen unterhalb der Rohdecke geschaffen. Auch Anschlüsse an Wände, Ausschnitte für Einbauten und sauber ausgeführte Übergänge gehören zum Leistungsbild.
Typische Einsatzbereiche für Deckensysteme aus Holz
Decken werden in Wohnräumen, Büros, Verkaufsflächen, Gastronomie, Empfangsbereichen und bei Umbauten eingesetzt. Sie strukturieren Räume, verdecken technische Installationen und können die Raumakustik beeinflussen, wenn Aufbau und Materialien darauf abgestimmt sind. Im Bestand werden sie zudem verwendet, um unebene oder optisch störende Rohdecken zu überdecken.
Ausführungsarten von Decken
Im Schreinerbereich kommen je nach Raum und Gestaltung geschlossene Deckenflächen, lineare Lamellen- oder Rastersysteme sowie abgehängte Konstruktionen in Betracht. Sichtbare Holzoberflächen können naturbelassen, behandelt oder deckend ausgeführt sein. Zusätzlich sind Lösungen mit integrierten Leuchten, Lüftungsauslässen, Vorhangschienen oder Revisionsöffnungen möglich, sofern sie konstruktiv eingeplant werden.
Abgrenzung zu Wänden, Böden und anderen Innenausbauarbeiten
Die Leistung Decken betrifft die obere raumbegrenzende Ebene und unterscheidet sich damit klar von Wänden als vertikalen Innenausbauten und von Bodenbelägen als begehbaren Flächen. Anders als Küchen, Regale oder Badezimmermöbel ist die Decke kein Einbaumöbel, sondern Teil des flächigen Innenausbaus. Innerhalb der Schreinerei ist sie dem Innenausbau zugeordnet, weil Materialwahl, Oberfläche, Anschlussdetails und Einbauten eng mit der räumlichen Ausbauplanung verbunden sind.