Was bei der Palettenfertigung hergestellt wird
Gefertigt werden Holzpaletten aus zugeschnittenen Brettern, Klötzen, Kufen oder vergleichbaren Konstruktionselementen. Die Ausführung richtet sich nach Lastverteilung, Auflagefläche, Unterfahrbarkeit und dem vorgesehenen Warenfluss. In der Produktion sind gleichmässige Abmessungen, saubere Verbindungspunkte und eine für den Einsatz passende Holzqualität relevant, damit Paletten in Lager- und Transportsystemen zuverlässig einsetzbar bleiben.
Einsatzbereiche von Holzpaletten
Holzpaletten werden für den Versand von Stückgut, die Bereitstellung in der Produktion, die Lagerung auf Regalen oder die Bündelung schwerer Einzelteile eingesetzt. Je nach Branche unterscheiden sich die Anforderungen an Tragfähigkeit, Wiederverwendbarkeit und Witterungsbeständigkeit. Auch die Kompatibilität mit Hubwagen, Gabelstaplern, Rollenbahnen oder automatisierten Fördersystemen beeinflusst die Auslegung.
Bauformen und Ausführungen
Üblich sind Einweg- und Mehrwegpaletten, Flachpaletten, Kufenpaletten sowie Sonderpaletten für spezielle Lasten oder Geometrien. Unterschiede bestehen unter anderem bei Deckaufbau, Anzahl der Einfahrseiten, Bauhöhe und der Verteilung der Auflagepunkte. Für Export, geschlossene Lieferketten oder empfindliche Güter können zusätzlich Vorgaben zu Kennzeichnung, Oberflächenzustand oder Holzbehandlung relevant sein.
Einordnung innerhalb der Holz-Sonderfertigungen
Palettenfertigung ist innerhalb der Sonderfertigungen auf lasttragende Transporthilfen aus Holz ausgerichtet. Sie grenzt sich von der Packmittelfertigung ab, die auch Kisten, Verschläge oder andere Versandverpackungen umfasst. Gegenüber Holzwarenfertigung, Möbelproduktion oder Fensterfertigung stehen hier nicht Gestaltung oder Innenausbau im Fokus, sondern standardisierte Logistikfunktionen, Stapelbarkeit und Belastbarkeit. Von vollautomatischen und halbautomatischen Produktionsmaschinen unterscheidet sich die Leistung zudem dadurch, dass das Endprodukt und nicht die Fertigungsanlage gemeint ist.