Leistungsprofil eines Kinos
Ein Kino ist ein Veranstaltungsort für die öffentliche Vorführung von Filmen. Zum Betrieb gehören Vorführräume oder Säle, Projektionstechnik, Tonsysteme, Sitzplatzorganisation, Ticketing sowie die programmliche Planung der Vorstellungen. Je nach Haus ergänzen Gastronomie, Foyerbereiche, Online-Reservierung oder barrierefreie Zugänge das Angebot.
Betriebsformen und Programmgestaltung
Innerhalb der Kategorie Kino gibt es unterschiedliche Ausprägungen. Multiplex-Kinos arbeiten meist mit mehreren Sälen und breiter Programmabdeckung, während Programm- oder Arthouse-Kinos ihr Angebot stärker kuratieren und thematische Reihen, Filmklassiker oder unabhängige Produktionen zeigen. Daneben bestehen kommunale, vereinsgetragene oder saisonale Kinobetriebe, die sich in Grösse, Auslastung und Ausrichtung unterscheiden.
Vorstellungen und Nutzungskontexte
Neben regulären Filmvorführungen bieten viele Kinos zusätzliche Nutzungen an. Dazu zählen Schulvorstellungen, Premieren, Filmgespräche, Sonderreihen, private Saalmieten oder Firmenanlässe mit filmbezogenem Rahmenprogramm. Relevant sind dabei vor allem Saalgrösse, Spielzeiten, Sprachfassungen, technische Ausstattung und die organisatorische Abwicklung von Gruppenbuchungen.
Abgrenzung zu Theater, Oper, Konzerten und Festivals
Das Kino ist auf die Vorführung aufgezeichneter audiovisueller Inhalte ausgerichtet und unterscheidet sich damit von Theater, Oper und Konzerten, bei denen die Aufführung live vor Publikum stattfindet. Gegenüber Festivals ist das Kino in der Regel ein dauerhaft betriebener Spielort mit laufendem Programm statt einer zeitlich begrenzten Veranstaltungsreihe. Vom Freizeitpark grenzt sich das Kino durch die klare Ausrichtung auf Filmvorführungen in Innenräumen oder speziell dafür eingerichteten Spielstätten ab.