Wie ein Fallschirmsprung abläuft
Ein Fallschirmsprung beginnt mit Anmeldung, Briefing und dem Anlegen der Ausrüstung. Danach folgt der Flug zum Absprungpunkt, der eigentliche Sprung, die Freifallphase und die gesteuerte Schirmfahrt bis zur Landung. Je nach Angebot kommen organisatorische Elemente wie Check-in, Wartezeiten am Sprungplatz oder eine Nachbesprechung hinzu.
Tandemsprünge und Sprünge im Ausbildungsrahmen
Der Tandemsprung richtet sich an Personen ohne Sprungerfahrung. Dabei ist der Gast mit einer erfahrenen Fachperson verbunden, die den Ablauf in der Luft übernimmt. Davon zu unterscheiden sind Sprünge im Ausbildungsrahmen, bei denen das selbstständige Fallschirmspringen schrittweise erlernt wird und mehrere Theorie- und Praxiselemente umfasst.
Typische Anlässe und organisatorische Bedingungen
Fallschirmsprünge werden häufig als Einzelerlebnis, Geschenk oder Gruppenevent gebucht. Die Durchführung ist wetterabhängig und setzt geeignete Bedingungen am Sprungtag voraus. Anbieter definieren zudem Rahmenbedingungen wie Mindestalter, gesundheitliche Eignung, Gewichtsvorgaben, Kleidung und den Ablauf am jeweiligen Flugplatz.
Abgrenzung zu Ballonfahrten, Rundflügen und Abenteuererlebnissen
Innerhalb der Erlebnisangebote sind Fallschirmsprünge klar von Ballonfahrten und Rundflügen zu unterscheiden. Bei diesen Angeboten steht das Mitfliegen im Vordergrund, während Fallschirmsprünge den Absprung, den freien Fall und die Schirmlandung als aktives Luftsporterlebnis umfassen. Gegenüber der breiteren Kategorie Abenteuererlebnisse ist Fallschirmspringen eine klar definierte Einzelleistung mit luftgestütztem Ablauf und spezifischer Ausrüstung.