Was Geschenkgutscheine im Modehandel umfassen
Ein Geschenkgutschein bildet in der Regel einen bestimmten Geldwert ab, der später für Waren aus dem Sortiment eingelöst wird. Im Modehandel betrifft das typischerweise Bekleidung, Schuhe oder Accessoires innerhalb einer Filiale, eines Filialnetzes oder zusätzlich im Onlineshop. Zur Leistung gehören Ausgabe, Aktivierung, Kassenanbindung, Prüfung des Guthabens und die Verrechnung bei der Einlösung. Je nach System kann ein Gutschein einmalig oder in Teilbeträgen genutzt werden.
Typische Einsatzsituationen bei Modekäufen
Geschenkgutscheine werden vor allem eingesetzt, wenn Passform, persönlicher Geschmack oder aktuelle Kollektionen eine direkte Produktauswahl erschweren. Das ist im Modehandel besonders bei Geschenken zu Feiertagen, Geburtstagen oder saisonalen Anlässen relevant. Auch bei spontanen Käufen im Laden oder bei digitalen Bestellungen eignen sich Gutscheine als neutrale Alternative zum konkreten Artikel. Für Händler entstehen dabei zusätzliche Anforderungen an Kasse, Onlineshop und Rückgabeprozesse.
Formate, Einlösung und organisatorische Ausgestaltung
Gebräuchlich sind physische Gutscheine, Gutscheinkarten sowie digitale Gutscheincodes. Unterschiede bestehen unter anderem bei der Ausgabe im Laden, beim Versand, bei der Nutzung über mehrere Verkaufskanäle und bei der Abfrage des aktuellen Guthabens. Ebenfalls relevant sind die Bedingungen zur Einlösung: ob der Gutschein nur für Waren gilt, ob Restbeträge stehen bleiben und ob mehrere Gutscheine kombiniert werden können. Solche Regeln sind nicht einheitlich, sondern vom jeweiligen Anbieter abhängig.
Abgrenzung zu Reservieren und Click & Collect
Innerhalb der Store-Services unter Kundenkomfort sind Geschenkgutscheine eine Zahlungs- oder Guthabenlösung, keine Beschaffungs- oder Abholoption. Im Unterschied zu Reservieren wird kein bestimmter Artikel für eine Person zurückgelegt. Im Unterschied zu Click & Collect geht es nicht um die kanalübergreifende Bestellung und Abholung einer konkreten Ware. Geschenkgutscheine schaffen vielmehr die Möglichkeit, den eigentlichen Kaufzeitpunkt und die Produktauswahl auf später zu verschieben.