Aufbau und Funktion freistehender Wäschezentrifugen
Eine freistehende Wäschezentrifuge schleudert Textilien nach dem Waschgang mit hoher Drehzahl aus, damit ein Teil des Restwassers entfernt wird. Das Gerät besteht in der Regel aus Gehäuse, Trommel, Antrieb, Deckel- oder Verriegelungssystem sowie den erforderlichen Anschlüssen für Strom und Wasserableitung. Im Unterschied zu Waschmaschinen liegt der Fokus nicht auf dem Waschen, sondern ausschliesslich auf dem Entwässern der Wäsche.
Typische Einsatzorte in Waschküchen
Freistehende Modelle finden sich in gemeinschaftlich genutzten Waschküchen von Mehrfamilienhäusern, Überbauungen, Wohnheimen oder ähnlichen Liegenschaften. Sie kommen auch in kleineren betrieblichen oder institutionellen Waschbereichen vor, wenn Wäsche nach dem Waschen vor dem Trocknen zusätzlich entwässert werden soll. Relevant ist die Leistung besonders bei Anlagen, in denen Platzverhältnisse, Geräteersatz oder spätere Umstellungen berücksichtigt werden müssen.
Unterschiede bei Grösse, Bedienung und Aufstellung
Freistehende Wäschezentrifugen unterscheiden sich je nach Ausführung unter anderem bei Trommelgrösse, Gehäuseabmessungen, Beladungsart und Bedienkonzept. Je nach Gerät sind einfache manuelle Bedienelemente oder weitergehende Steuerungsfunktionen vorhanden. Für die Aufstellung sind der verfügbare Raum, die Bodenbeschaffenheit, die Zugänglichkeit sowie die Vorgaben des jeweiligen Herstellers massgebend.
Abgrenzung zu bodenbefestigten Wäschezentrifugen
Innerhalb der Wäschezentrifugen bilden freistehende Geräte eine eigene Ausführung neben bodenbefestigten Wäschezentrifugen. Der Unterschied liegt vor allem in der Art der Installation und der baulichen Einbindung in die Waschküche. Bodenbefestigte Modelle sind fester mit dem Baukörper verbunden, während freistehende Geräte als separat aufgestellte Apparate eingeordnet werden und bei Ersatz oder Umnutzung meist andere Voraussetzungen mitbringen.