Was unter Kunststeinplatten im Wandaufbau zu verstehen ist
Kunststeinplatten sind vorgefertigte Plattenelemente fuer die Bekleidung von Wandflaechen. Sie bilden in der Regel nicht die tragende Wand, sondern die sichtbare Oberflaeche oder eine vorgesetzte Bekleidung. Je nach Materialaufbau stehen eine homogene Plattenoptik, eine nachgebildete Steinstruktur oder eine technisch praezise Oberflaeche im Vordergrund. Fuer die Planung relevant sind unter anderem Plattendicke, Kantenbearbeitung, Fugenbild und die Art der Befestigung.
Typische Einsatzbereiche von Kunststeinplatten an Waenden
Kunststeinplatten kommen an Innenwaenden, in Eingangsbereichen, Treppenhaeusern, Empfangszonen oder in robust beanspruchten Verkehrsbereichen zum Einsatz. Im Aussenbereich werden sie fuer Fassaden, Sockelpartien oder andere bekleidete Wandflaechen verwendet, sofern System und Material dafuer ausgelegt sind. Die Wahl haengt vom Untergrund, von der Beanspruchung, von der Feuchtebelastung und von den gestalterischen Anforderungen ab.
Oberflaechen, Formate und Verlegearten
Kunststeinplatten sind in unterschiedlichen Formaten, Staerken und Oberflaechenbildern erhaeltlich, etwa glatt, geschliffen, strukturiert oder mit steinartiger Textur. Je nach Produkt werden sie verklebt, mechanisch befestigt oder als Teil eines hinterluefteten Aufbaus montiert. Das Erscheinungsbild wird nicht nur durch die Platte selbst bestimmt, sondern auch durch Raster, Fugenbreiten, Stoesse, Eckausbildungen und Anschluesse an Oeffnungen oder andere Materialien.
Abgrenzung zu anderen Gesteins- und Wandbelaegen
Innerhalb der Hierarchie gehoeren Kunststeinplatten zu den Kunststeinen und damit zu den gestaellten Gesteinsprodukten fuer Wandbekleidungen. Sie unterscheiden sich von Natursteinplatten durch ihre industrielle Herstellung und meist besser steuerbare Optik und Masshaltigkeit. Gegenueber keramischen Wandbelaegen, Putzsystemen oder Holzbekleidungen steht bei Kunststeinplatten die mineralische Plattenbauweise mit steinartigem Charakter im Vordergrund.