Was zur Kranvermietung gehört
Im Rahmen der Kranvermietung wird ein geeigneter Kran für einen definierten Zeitraum bereitgestellt. Die Auslegung richtet sich nach Lasten, Bewegungsabläufen, Platzverhältnissen, Zufahrt und Untergrund. Zur Leistung können neben dem eigentlichen Mietgerät auch technische Abklärungen, Einsatzplanung, Zubehör und je nach Einsatzform die Stellung von Fachpersonal gehören.
Typische Einsätze für gemietete Krane
Gemietete Krane werden eingesetzt, wenn Lasten nur vorübergehend oder projektbezogen gehoben werden müssen. Typische Anwendungsfälle sind Montagearbeiten auf Baustellen, Maschinenumzüge, Verladearbeiten, das Versetzen von Bauteilen sowie temporäre Spitzen im Materialumschlag. Auch bei Ausfällen eigener Hebetechnik oder bei zusätzlichen Kapazitätsbedarfen ist Miete eine betriebliche Lösung.
Mietmodelle und technische Ausprägungen
Die Vermietung kann für einzelne Einsätze, für mehrere Tage oder über längere Projektlaufzeiten erfolgen. Je nach Aufgabe kommen mobile Krane für wechselnde Standorte, temporär installierte Krane für längere Baustellenphasen oder innerbetriebliche Krane für Hallen und Werkbereiche in Frage. Unterschiede bestehen zudem darin, ob der Kran mit oder ohne Bedienpersonal, mit Zubehör oder mit ergänzenden Transport- und Montageleistungen angeboten wird.
Abgrenzung zu anderen Kran-Dienstleistungen
Kranvermietung unterscheidet sich von Kranservice, Kranwartung und Kranreparaturen dadurch, dass nicht der Unterhalt eines bestehenden Krans im Vordergrund steht, sondern die zeitlich befristete Nutzung eines bereitgestellten Geräts. Von Kranprojektierung und Kranbau grenzt sich die Leistung ab, weil keine dauerhafte neue Krananlage geplant oder erstellt wird. Krantransporte betreffen primär die Verbringung von Kranen, während bei der Kranvermietung die Einsatzbereitstellung für eine konkrete Hebeaufgabe im Zentrum steht.