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Werkzeugnormalien

Werkzeugnormalien sind standardisierte Komponenten, Masse und Ausführungen für den Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau. Sie ersetzen individuell gefertigte Einzelteile dort, wo wiederkehrende Funktionen mit definierten Abmessungen benötigt werden. Typisch sind Normalteile für Führung, Lagerung, Befestigung, Federung oder Ausstossfunktionen innerhalb eines Werkzeugs.

Was unter Werkzeugnormalien verstanden wird

Unter Werkzeugnormalien fallen normierte oder herstellerseitig standardisierte Bauteile, die in Werkzeugen und zugehörigen Baugruppen wiederholt eingesetzt werden. Dazu gehören je nach Anwendungsfall unter anderem Führungselemente, Auswerfer, Federn, Pass- und Befestigungsteile sowie weitere standardisierte Funktionselemente. Der Nutzen liegt in definierten Schnittstellen, nachvollziehbaren Abmessungen und der planbaren Austauschbarkeit innerhalb eines Werkzeugs.

Einsatz im Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau

Werkzeugnormalien werden dort verwendet, wo Werkzeuge und Vorrichtungen aus mehreren funktionalen Baugruppen aufgebaut sind. Typische Anwendungen finden sich in Stanz- und Umformwerkzeugen, Spritzguss- und Druckgussformen, Spannvorrichtungen sowie Montage- und Prüfmitteln. Standardisierte Komponenten vereinfachen die Konstruktion, die Ersatzteilhaltung und die Instandhaltung, weil nicht jede Funktion als Sonderteil ausgelegt werden muss.

Typische Gruppen von Werkzeugnormalien

Innerhalb der Werkzeugnormalien lassen sich verschiedene Gruppen unterscheiden. Dazu zählen Führungs- und Zentrierelemente, Auswerfer- und Rückstellelemente, Federelemente, Anschläge, Pass- und Verbindungsteile sowie Platten- und Einbauelemente mit standardisierten Abmessungen. Je nach Werkzeugkonzept werden einzelne Normalien als separate Komponenten beschafft oder als aufeinander abgestimmte Baureihen eines Herstellers verwendet.

Abgrenzung zu Werkzeugsystemen, Werkzeugaufnahme und Sonderwerkzeugen

Werkzeugnormalien sind standardisierte Einzelkomponenten oder Bauelemente innerhalb eines Werkzeugs. Sie unterscheiden sich von modularen Werkzeugsystemen, die aus abgestimmten Systembausteinen für einen grösseren Anwendungsrahmen bestehen. Von der Werkzeugaufnahme sind sie ebenfalls zu trennen, da diese die Schnittstelle zwischen Maschine und Werkzeug beschreibt. Gegenüber Sonderwerkzeugen und Spezialformen beziehen sich Werkzeugnormalien nicht auf kundenspezifische Geometrien, sondern auf wiederkehrende Standardausführungen.

0 Anbieter

In der folgenden Firmenliste sind Anbieter im Bereich Werkzeugnormalien aufgeführt. Die Einträge können je nach Sortiment Standardkomponenten für unterschiedliche Werkzeuganwendungen umfassen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Werkzeugnormalien

  • Wofür werden Werkzeugnormalien eingesetzt?

    Sie werden für wiederkehrende Funktionen in Werkzeugen, Formen und Vorrichtungen eingesetzt, etwa für Führung, Federung, Ausstossen oder Befestigen.

  • Sind Werkzeugnormalien dasselbe wie Normteile?

    Der Begriff wird im Werkzeugbau oft ähnlich verwendet. Gemeint sind standardisierte Bauteile, die für typische Funktionen in Werkzeugen vorgesehen sind.

  • Können Werkzeugnormalien herstellerabhängig sein?

    Ja. Neben allgemein standardisierten Ausführungen gibt es herstellerspezifische Reihen mit eigenen Abmessungen und Bezeichnungen.

  • Wann sind Sonderteile statt Werkzeugnormalien sinnvoll?

    Wenn Geometrie, Belastung, Bauraum oder Funktion mit Standardkomponenten nicht ausreichend abgedeckt werden können.


Weitere Leistungen unter
Normalien, Werkzeugsysteme und Werkzeugsortimente

  • Angetriebene Werkzeugsysteme
  • Handwerkzeuge
  • Normalien für
  • Sonderwerkzeuge und Spezialformen
  • Technologien
  • Vorrichtungen
  • Werkzeug-Recycling
  • Werkzeugaufnahme
  • Werkzeuge aus spezifischen Materialien
  • Werkzeugsortimente
  • Werkzeugsysteme, modular
  • Werzkeugköpfe und Spindeln

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Leistung: Werkzeugnormalien für Werkzeugbau und Formenbau
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