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Mit schaltendem Tastkopf

Digitalisiermaschinen mit schaltendem Tastkopf erfassen Geometrien punktweise durch taktile Antastung. Der Tastkopf löst beim Kontakt mit dem Werkstück ein Schaltsignal aus, worauf die jeweilige Position als Messpunkt übernommen wird. Diese Ausführung eignet sich für Messaufgaben, bei denen einzelne definierte Punkte, Kanten, Bohrungen oder Bezugselemente aufgenommen werden.

Wie ein schaltender Tastkopf arbeitet

Bei dieser Ausführung tastet der Fühler das Werkstück an, bis der Kontakt einen Schaltvorgang auslöst. Erfasst wird nicht ein fortlaufender Messverlauf, sondern jeweils ein einzelner Koordinatenpunkt. Aus mehreren solcher Punkte lassen sich Merkmale wie Ebenen, Kreise, Achsen, Abstände oder Bezugssysteme berechnen. Das Verfahren gehört zu den taktilen Digitalisiermethoden innerhalb der Mehrkoordinaten-Messmaschinen.

Typische Messaufgaben in Fertigung und Prüfung

Eingesetzt werden Systeme mit schaltendem Tastkopf dort, wo klar definierte Geometrieelemente geprüft oder dokumentiert werden sollen. Dazu gehören unter anderem Bohrbilder, Passflächen, Kantenlagen, Bezugspunkte und einfache Formelemente an metallischen Werkstücken. Auch für Erstbemusterungen, Zwischenprüfungen in der Fertigung und die Kontrolle einzelner Merkmale ist die punktweise Erfassung zweckmässig. Bei komplexen Freiformflächen ist der Aufwand für viele Einzelpunkte dagegen höher.

Ausführungen und messtechnische Randbedingungen

Digitalisiermaschinen mit schaltendem Tastkopf unterscheiden sich unter anderem durch die Art der Antastung, die Messstrategie und die Einbindung in die Maschinensteuerung. Relevante Faktoren sind die Zugänglichkeit der Messstellen, die Länge und Geometrie des Tastsystems sowie die Zahl der benötigten Messpunkte. Ebenso beeinflussen Werkstückoberfläche, Spannsituation und die geforderte Auswertegenauigkeit die Auswahl der geeigneten Konfiguration. Für wiederkehrende Prüfabläufe lassen sich definierte Antastfolgen und Merkmalsprüfungen systematisch abbilden.

Abgrenzung zu messenden Tastköpfen und Einordnung

Innerhalb der Digitalisiermaschinen bezeichnet "mit schaltendem Tastkopf" Systeme, die diskrete Antastpunkte erfassen. Sie unterscheiden sich von Ausführungen mit messendem Tastkopf, bei denen während der Bewegung fortlaufend Messwerte aufgenommen werden können. Schaltende Tastköpfe sind daher vor allem für punktbasierte Geometrieprüfungen ausgelegt, während messende Tastköpfe bei dichten Punktfolgen oder kontinuierlicher Erfassung andere Möglichkeiten bieten. In der Hierarchie gehören sie als spezifische Unterkategorie zu den Digitalisiermaschinen innerhalb der Mehrkoordinaten-Messmaschinen.

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Die folgenden Anbieter decken den Bereich Digitalisiermaschinen mit schaltendem Tastkopf ab. Die Einträge können nach Maschinenkonzept, Messaufgabe und Einsatzumfeld verglichen werden.
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Fragen & Antworten zu Mit schaltendem Tastkopf

  • Was bedeutet schaltender Tastkopf bei einer Digitalisiermaschine?

    Der Tastkopf erzeugt beim Berühren des Werkstücks ein Schaltsignal. Die Maschine übernimmt an diesem Punkt die Koordinaten als Messwert.

  • Wofür eignet sich diese Ausführung besonders?

    Sie eignet sich für die Aufnahme einzelner definierter Messpunkte, etwa an Bohrungen, Ebenen, Kanten oder Bezügen.

  • Ist ein schaltender Tastkopf für Freiformflächen geeignet?

    Grundsätzlich ja, aber nur über viele Einzelpunkte. Für dichte oder kontinuierliche Erfassung sind andere Tastkopfsysteme oft passender.

  • Worin liegt der Unterschied zum messenden Tastkopf?

    Ein schaltender Tastkopf erfasst einzelne Kontaktpunkte. Ein messender Tastkopf kann während der Bewegung fortlaufend Messwerte liefern.


Weitere Leistungen unter
Digitalisiermaschinen

  • Mit messendem Tastkopf

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Leistung: Mit schaltendem Tastkopf bei Digitalisiermaschinen
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