Niederfrequenz-Induktionsglühen
Beim Niederfrequenz-Induktionsglühen wird Stahl durch ein elektromagnetisches Wechselfeld mit vergleichsweise niedriger Frequenz erwärmt. Das Verfahren ist auf eine tiefere Erwärmung des Querschnitts und auf definierte Glühzonen ausgelegt. Je nach Temperaturführung und Abkühlung dient es unter anderem zum Entspannen, Weichglühen oder zur gezielten Beeinflussung des Gefüges.
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Die folgenden Unternehmen bieten Niederfrequenz-Induktionsglühen für Stahl als Lohnarbeit an. Unterschiede bestehen vor allem bei Werkstückgrössen, Prozessauslegung und dem angestrebten Glühziel.
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Fragen & Antworten zu Niederfrequenz-Induktionsglühen
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Für welche Werkstücke eignet sich Niederfrequenz-Induktionsglühen?
Vor allem für Stahlbauteile mit grösserem Querschnitt, längeren Abschnitten oder lokal zu behandelnden Zonen, etwa an Wellen, Rohren, Ringen oder Schweisstellen.
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Worin unterscheidet sich das Verfahren von hochfrequenter Induktion?
Niedrigere Frequenzen führen in der Regel zu einer tieferen Erwärmung des Werkstoffs, während hohe Frequenzen stärker randnah wirken.
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Kann nur ein Teil des Bauteils geglüht werden?
Ja. Durch Spulenauslegung und Relativbewegung lassen sich definierte Bereiche gezielt behandeln.
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Entsteht dabei automatisch eine harte Randschicht?
Nein. Eine harte Randschicht setzt einen Härtungsprozess mit passender Temperaturführung und anschliessender Abschreckung voraus.
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Stahl
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