Formätzen
Formätzen bezeichnet das chemische Herausarbeiten von Konturen, Öffnungen oder Teilvertiefungen in Metallblechen. Das Verfahren kommt ohne Stempel, Matrizen oder spanende Werkzeuge aus und wird eingesetzt, wenn feine Geometrien oder empfindliche Materialien bearbeitet werden sollen. In der Metallbearbeitung betrifft es vor allem flache Bauteile aus dünnem Material.
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Die folgenden Unternehmen bieten Formätzen im Umfeld der Metallbearbeitung an. Die Einträge können sich nach Werkstoffen, Blechdicken, Losgrössen und Bearbeitungstiefe unterscheiden.
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Fragen & Antworten zu Formätzen
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Für welche Werkstücke eignet sich Formätzen besonders?
Vor allem für flache Metallteile aus dünnem Material mit feinen Konturen, kleinen Öffnungen oder empfindlichen Strukturen.
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Ist Formätzen dasselbe wie Stanzen?
Nein. Beim Stanzen wird das Material mechanisch getrennt, beim Formätzen chemisch abgetragen.
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Sind beim Formätzen nur Durchbrüche möglich?
Nein. Neben Durchätzungen sind auch Teilvertiefungen, Markierungen und lokale Materialreduktionen möglich.
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Entsteht beim Formätzen mechanischer Verzug?
Da keine Umform- oder Schneidkräfte wirken, ist die mechanische Belastung des Werkstücks gering. Das tatsächliche Ergebnis hängt jedoch von Material, Geometrie und Prozessführung ab.
Weitere Leistungen unter
Umformverfahren
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