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Hammermühlen

Hammermühlen sind Zerkleinerungsanlagen für trockene, rieselfähige oder spröde Lebensmittelrohstoffe. In der Herstellung von Backwaren werden sie eingesetzt, wenn Ausgangsmaterialien durch Schlag- und Prallwirkung auf eine definierte Kornstruktur gebracht werden sollen. Typische Anwendungen betreffen Getreideprodukte, Trockenzutaten oder Rückführmaterial aus der Produktion.

Funktionsprinzip bei der Lebensmittelverarbeitung

Eine Hammermühle zerkleinert Produkt über schnell rotierende Schlagwerkzeuge, die das Material gegen Prallflächen oder ein Siebelement führen. Die erreichbare Korngrösse wird unter anderem durch Rotor, Siebung, Drehzahl und Produkteigenschaften beeinflusst. Im Lebensmittelbereich ist dabei relevant, dass die Anlage für hygienische Reinigung, materialschonende Förderung und reproduzierbare Partikelverteilung ausgelegt ist.

Typische Einsatzstoffe in der Backwarenproduktion

Im Umfeld von Backwaren werden Hammermühlen für trockene Zwischen- und Rohstoffe verwendet, etwa für Getreidebestandteile, harte Backzutaten, Zuckerprodukte oder getrocknete Rückwaren. Sie kommen auch dort in Frage, wo Material vor dem Mischen, Dosieren oder weiteren Verarbeiten aufbereitet werden muss. Für feuchte, klebrige oder teigartige Produkte sind sie in der Regel nicht die passende Anlagengattung.

Ausführungen und verfahrenstechnische Merkmale

Hammermühlen unterscheiden sich unter anderem in Bauform, Zuführung, Siebkonzept, Austrag und Reinigbarkeit. Je nach Prozess können sie als Einzelmaschine oder als Teil einer Linie mit Beschickung, Absaugung, Siebung und nachgelagerter Förderung ausgeführt sein. Für Lebensmittelanwendungen sind ausserdem Staubführung, Fremdkörpermanagement, Zugänglichkeit für Reinigung sowie die Vermeidung von unerwünschter Erwärmung des Produkts zu beachten.

Abgrenzung zu Walzenstühlen, Walzen und anderen Zerkleinerungsmaschinen

Hammermühlen arbeiten mit Schlag- und Prallzerkleinerung und eignen sich vor allem für trockene, brechbare Produkte. Walzen und Walzenstühle zerkleinern oder verformen Material dagegen über definierte Spalt- und Druckverhältnisse und werden anders ausgelegt, wenn eine gezielte Kornstruktur oder ein schonenderer Mahlvorgang gefragt ist. Gegenüber allgemeinen Zerkleinerungsmaschinen ist die Hammermühle eine konkrete Bauart; gegenüber Aufbereitungsanlagen ist sie meist nur ein einzelner Prozessschritt innerhalb einer grösseren Linie.

0 Anbieter

Die folgenden Anbieter decken Hammermühlen für Anwendungen in der Lebensmittelverarbeitung und Backwarenproduktion ab. Die Einträge können je nach Hersteller einzelne Maschinen oder integrierte Prozesslösungen umfassen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Hammermühlen

  • Für welche Produkte sind Hammermühlen geeignet?

    Vor allem für trockene, spröde und gut zuführbare Lebensmittelrohstoffe oder Zwischenprodukte.

  • Können Hammermühlen in Backwarenlinien integriert werden?

    Ja, sie werden oft vor Misch-, Dosier- oder weiteren Aufbereitungsschritten in Prozesslinien eingebunden.

  • Worin unterscheidet sich eine Hammermühle von einem Walzenstuhl?

    Die Hammermühle zerkleinert durch Schlag und Prall, der Walzenstuhl durch Druck zwischen Walzen.

  • Sind Hammermühlen für feuchte Teige geeignet?

    Nein, für klebrige oder teigige Produkte werden üblicherweise andere Maschinenkonzepte eingesetzt.


Weitere Leistungen unter
Verarbeitunganlagen und Produktionsanlagen

  • Aufbereitungsanlagen
  • Aufschlagmaschinen
  • Backofen
  • Backwarenhaltbarkeitsverlängerungsanlagen
  • Blätterteigherstellungsanlagen
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Leistung: Hammermühlen für Lebensmittelanlagen
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