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CIM

CIM bezeichnet die durchgängige Verknüpfung von Produktionsabläufen, Steuerungstechnik und betrieblicher Datenverarbeitung. In der Lebensmittelbranche geht es dabei um konsistente Daten- und Prozessketten zwischen Anlage, Linie, Qualitätssicherung und übergeordneten Systemen. Der Schwerpunkt liegt nicht auf einer einzelnen Maschine, sondern auf der Integration ganzer Fertigungs- und Informationsabläufe.

Was unter CIM in der Lebensmittelbranche verstanden wird

Computer Integrated Manufacturing beschreibt ein Konzept, bei dem technische und organisatorische Prozesse digital miteinander verbunden werden. Im Lebensmittelumfeld betrifft das unter anderem Produktionsdaten, Chargeninformationen, Rezepturbezüge, Qualitätsdaten und Rückmeldungen aus laufenden Prozessen. CIM schafft damit eine gemeinsame Ebene zwischen Fertigung, Datenerfassung und betrieblicher Auswertung.

Typische Einsatzfelder in Produktion und Qualität

CIM wird dort eingesetzt, wo Prozessschritte nicht isoliert betrachtet werden sollen. Das ist etwa bei mehrstufigen Produktionslinien, bei chargenbezogener Fertigung, bei der Erfassung von Produktions- und Qualitätsdaten oder bei der Abstimmung zwischen Planung und Ausführung relevant. In Lebensmittelbetrieben ist die Integration besonders dort sinnvoll, wo Materialflüsse, Rezepturvorgaben und Dokumentationspflichten zusammengeführt werden müssen.

Bestandteile und Ausprägungen von CIM-Lösungen

Je nach Betriebsstruktur umfasst CIM unterschiedliche Integrationsbausteine. Dazu gehören Schnittstellen zwischen Maschinen- und Leitebene, die Einbindung von Betriebs- und Prozessdaten, die Verknüpfung mit Qualitätsinformationen sowie die Übergabe an übergeordnete Produktions- oder Unternehmenssysteme. Der Umfang reicht von einzelnen integrierten Linien bis zu standortübergreifenden Datenstrukturen mit einheitlichen Prozess- und Informationsmodellen.

Abgrenzung zu Automatisierung, Sensorik und Steuerungen

CIM ist breiter angelegt als Automatisierung, weil nicht nur Abläufe an der Anlage selbst betrachtet werden, sondern auch deren Einbindung in betriebliche Informationsketten. Sensorik liefert Messwerte, Steuerungen und Regler verarbeiten diese für den laufenden Prozess, Protokolliergeräte zeichnen Daten auf. CIM verbindet diese Ebenen fachlich und systemseitig. Gegenüber der allgemeinen Leistung "Systeme" ist CIM klar auf die integrierte Produktionsumgebung ausgerichtet.

0 Anbieter

In dieser Übersicht sind Anbieter für CIM im Lebensmittelumfeld aufgeführt. Die Einträge decken unterschiedliche Schwerpunkte von Produktionsintegration bis Datenschnittstellen ab.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu CIM

  • Wofür steht CIM?

    CIM steht für Computer Integrated Manufacturing, also die integrierte Verbindung von Fertigung, Steuerung und Informationsverarbeitung.

  • Ist CIM dasselbe wie Automatisierung?

    Nein. Automatisierung betrifft vor allem das automatische Ausführen von Prozessen, CIM zusätzlich deren durchgängige systemische Verknüpfung.

  • Welche Daten werden in CIM typischerweise eingebunden?

    Je nach Anlage sind das etwa Prozessdaten, Chargenbezüge, Produktionsrückmeldungen, Qualitätsdaten und Informationen aus übergeordneten Systemen.

  • Ist CIM nur für grosse Produktionsbetriebe relevant?

    Nein. Auch kleinere Betriebe nutzen CIM-Ansätze, wenn mehrere Prozessschritte, Linien oder Datensysteme sauber verbunden werden müssen.


Weitere Leistungen unter
Regeltechnik und Steuertechnik

  • Steuerungen und Regler
    1 Firma
  • Automatisierung
  • Protokolliergeräte
  • Sensorik
  • Systeme

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Leistung: CIM in der Lebensmittelbranche
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