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Laub und Rinde von Laubgehölzen

Laub, junge Zweige und in begrenztem Umfang auch Rinde können in der Schaffütterung als ergänzendes Raufutter eingesetzt werden. Relevant sind dabei die Gehölzart, der Zustand des Materials und die Art der Vorlage. Im Unterschied zu Grundfuttermitteln wie Gras oder Heu handelt es sich meist um eine ergänzende Futterkomponente und nicht um die alleinige Rationsbasis.

Was bei Schafen mit Laub und Rinde gemeint ist

Unter dieser Fütterungsform werden Blätter, belaubte Zweige, junge Triebe und teilweise Rinde von Laubgehölzen verstanden. Schafe nehmen solches Material je nach Haltungsform und Verfügbarkeit als strukturreiches Ergänzungsfutter auf. Verwendet wird nur sauberes, unbehandeltes Pflanzenmaterial aus geeigneten Gehölzen. Entscheidend ist, dass Herkunft, Pflanzenart und Frischezustand bekannt sind.

Typische Einsatzsituationen in der Schafhaltung

Laub und Zweige werden vor allem dann eingesetzt, wenn zusätzliches strukturreiches Futter angeboten werden soll oder wenn Gehölzschnitt auf dem Betrieb anfällt. Das kann in Weidesystemen mit Gehölzaufwuchs, in extensiven Haltungsformen oder bei saisonaler Ergänzung der Ration sinnvoll sein. In Trockenphasen oder bei knapper Grünfutterverfügbarkeit kann solches Material die Futtervielfalt erhöhen. Es ersetzt jedoch nicht automatisch die bedarfsgerechte Grundversorgung mit Energie, Eiweiss, Mineralstoffen und Wasser.

Vorlage, Qualität und Grenzen der Verfütterung

Laubgehölze können frisch als Schnittgut oder getrocknet in gebündelter Form vorgelegt werden. Wichtig sind eine gute hygienische Qualität, keine Verunreinigung und keine Belastung durch Pflanzenschutzmittel, Strassenstaub oder Schimmel. Nicht jede Gehölzart ist für die Verfütterung geeignet; deshalb muss die Auswahl fachlich abgesichert sein. Auch bei geeigneten Arten ist Laub mit Rinde in der Regel ein Ergänzungsfutter, dessen Anteil zur gesamten Ration passen muss.

Abgrenzung zu Gras, Heu, Stroh und Kraftfutter

Innerhalb der Fütterung von Schafen steht Laub und Rinde von Laubgehölzen neben klassischen Futtermitteln wie Gras, Heu, Kraftfutter, Mineralleckstein und Stroh. Gras und Heu bilden typischerweise die Grundfutterbasis, während Kraftfutter gezielt Nährstoffe ergänzt und Minerallecksteine der Mineralstoffversorgung dienen. Stroh wird vor allem als rohfaserreiches, nährstoffarmes Material eingesetzt. Laubgehölze unterscheiden sich davon durch ihre Herkunft als Gehölzfutter, ihre starke Abhängigkeit von Art und Saison sowie ihre Funktion als ergänzende, nicht standardisierte Futterkomponente.

0 Anbieter

Die folgende Übersicht führt Betriebe und Anbieter im Bereich Laub und Rinde von Laubgehölzen für die Schaffütterung auf. Berücksichtigt werden Einträge aus dem fachlichen Umfeld dieser Fütterungsform.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Laub und Rinde von Laubgehölzen

  • Kann Laub von Laubgehölzen Heu vollständig ersetzen?

    In der Regel nein. Laub und Rinde werden meist ergänzend eingesetzt, nicht als vollständiger Ersatz für die Grundfutterbasis.

  • Darf frischer Gehölzschnitt direkt an Schafe verfüttert werden?

    Nur wenn die Gehölzart geeignet ist und das Material sauber, unbehandelt und frei von Schimmel oder Verunreinigungen ist.

  • Ist jede Rinde für Schafe geeignet?

    Nein. Die Eignung hängt von der Gehölzart und vom Zustand des Materials ab.

  • Worin unterscheidet sich diese Fütterung von Stroh?

    Stroh ist ein nährstoffarmes Halmfutter. Laub und Rinde stammen von Gehölzen und werden vor allem als ergänzende Futterkomponente eingesetzt.


Weitere Leistungen unter
Fütterung

  • Gras
  • Heu
  • Kraftfutter
  • Mineralleckstein
  • Stroh

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Leistung: Laub und Rinde von Laubgehölzen für Schafe
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