Gelier-Zeitmesser
Gelier-Zeitmesser erfassen, wie lange ein reaktives Kunststoffsystem bis zum Erreichen des Gelpunkts benötigt. Gemessen wird damit ein verarbeitungskritischer Übergang vom fliessfähigen in einen deutlich vernetzten oder pastösen Zustand. Die Geräte kommen dort zum Einsatz, wo Reaktionsharze, duroplastische Formmassen oder vergleichbare Systeme unter definierten Bedingungen geprüft werden.
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Fragen & Antworten zu Gelier-Zeitmesser
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Für welche Materialien werden Gelier-Zeitmesser verwendet?
Vor allem für reaktive Kunststoffsysteme wie Harze, Vergussmassen, Klebstoffe und duroplastische Formulierungen, sofern ein definierbarer Gelpunkt vorliegt.
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Ist Gelierzeit dasselbe wie Topfzeit?
Nicht zwingend. Die Topfzeit beschreibt die verarbeitbare Zeit unter Praxisbedingungen, die Gelierzeit ist ein Messwert unter definierten Prüfbedingungen.
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Wovon hängt das Messergebnis besonders ab?
Vor allem von Temperatur, Mischverhältnis, Probenmenge, Startdefinition und der Vorbereitung der Probe.
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Ersetzt ein Gelier-Zeitmesser eine Viskositätsmessung?
Nein. Die Gelierzeit beschreibt den Übergang zum Gelzustand, die Viskositätsmessung erfasst das Fliessverhalten eines Materials.
Weitere Leistungen unter
Messtechnik und Prüftechnik
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