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Schwimmer

Schwimmer aus Kunststoff dienen im Flüssigkeits-Handling als Auftriebskörper für die Füllstandserfassung, Regelung oder mechanische Betätigung. Sie bewegen sich mit dem Pegel einer Flüssigkeit und übertragen diese Bewegung direkt oder über gekoppelte Bauteile. Ausführung und Werkstoff richten sich nach Medium, Dichte, Temperatur und der vorgesehenen Einbausituation.

Funktion von Schwimmern in flüssigkeitsführenden Systemen

Ein Schwimmer nutzt den Auftrieb in einer Flüssigkeit, um eine definierte Bewegung auszulösen oder einen Pegel sichtbar beziehungsweise technisch verwertbar abzubilden. Je nach Aufbau kann er mechanisch wirken, etwa über Hebel oder Gestänge, oder in Verbindung mit Sensorik und Magnetschaltern arbeiten. In Kunststoffausführung werden Schwimmer dort eingesetzt, wo Korrosionsbeständigkeit, geringes Gewicht oder Medienverträglichkeit gefordert sind. Entscheidend ist, dass der Schwimmer in Form, Volumen und Masse auf das jeweilige Medium abgestimmt ist.

Einsatz in Tanks, Behältern und Prozessanlagen

Typische Anwendungen finden sich in Vorratsbehältern, Dosierbehältern, Sammelwannen, Aufbereitungsanlagen und technischen Tanks. Dort erfassen Schwimmer Mindest- oder Höchststände, steuern Nachfüllprozesse oder unterstützen einfache mechanische Schaltvorgänge. Auch in geschlossenen Apparaten kommen sie zum Einsatz, sofern der Füllstand über eine geeignete Kopplung nach aussen übertragen wird. Im industriellen Umfeld müssen sie dabei auf Betriebsbedingungen wie Strömung, Verschmutzung, Schaumbildung oder wechselnde Medienzustände ausgelegt sein.

Bauformen und Auslegung von Kunststoff-Schwimmern

Schwimmer werden als kugelförmige, zylindrische, ringförmige oder anwendungsspezifisch geformte Körper ausgeführt. Relevant sind geschlossene oder offen geführte Bauarten, die Art der Lagerung sowie die Anbindung an Stangen, Führungen oder Schalter. Bei der Werkstoffwahl zählen chemische Beständigkeit, Temperaturverhalten, Oberflächenanforderungen und die Dichte des eingesetzten Kunststoffs. Für die Auslegung sind insbesondere Auftrieb, Schaltpunkt, Toleranzen, Einbaulage und die Verträglichkeit mit dem Medium massgebend.

Abgrenzung zu Ventilen, Pumpen und Abdichtungen

Schwimmer gehören innerhalb des Flüssigkeits-Handlings zu den funktionalen Bauteilen für Pegelerfassung und Auslösung einfacher Bewegungs- oder Schaltvorgänge. Im Unterschied zu Pumpen fördern sie keine Flüssigkeit, und anders als Ventile regeln sie den Durchfluss nicht selbst, sondern wirken höchstens auf eine nachgelagerte Mechanik oder Steuerung ein. Gegenüber Abdichtungen besteht die Aufgabe nicht im Trennen oder Dichten von Medienräumen, sondern in der Nutzung des Auftriebs. Damit sind Schwimmer klar von fördernden, absperrenden oder abdichtenden Komponenten zu unterscheiden.

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Die folgenden Unternehmen bieten Schwimmer aus Kunststoff oder angrenzende Leistungen im industriellen Flüssigkeits-Handling an. Die Einträge unterscheiden sich nach Ausführung, Werkstoffkompetenz und Anwendungsbereich.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Schwimmer

  • Für welche Medien eignen sich Kunststoff-Schwimmer?

    Das hängt vom verwendeten Kunststoff und von den Eigenschaften des Mediums ab, insbesondere von Chemie, Temperatur und Dichte.

  • Wovon hängt der Auftrieb eines Schwimmers ab?

    Massgebend sind Volumen und Masse des Schwimmers sowie die Dichte der Flüssigkeit.

  • Können Schwimmer mit Sensorik kombiniert werden?

    Ja. Sie werden häufig mit Magnet-, Reed- oder anderen Pegelerfassungslösungen gekoppelt.

  • Wann ist eine anwendungsspezifische Form sinnvoll?

    Wenn Einbauraum, Medium, Schaltpunkt oder Führungsart mit Standardformen nicht ausreichend abgedeckt werden.


Weitere Leistungen unter
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Leistung: Schwimmer aus Kunststoff für Flüssigkeits-Handling
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