Bestrahlen und Vernetzen
Beim Bestrahlen und Vernetzen werden Kunststoffe nicht beschichtet, sondern in ihrer Polymerstruktur verändert. Durch Strahlung oder vernetzende Reaktionen entstehen zusätzliche Bindungen zwischen den Molekülketten, was das Werkstoffverhalten gezielt verändert. Eingesetzt wird das Verfahren, wenn Bauteile unter Wärme, mechanischer Beanspruchung oder Medieneinfluss stabiler bleiben sollen.
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Die folgenden Unternehmen bieten Verfahren rund um Bestrahlen und Vernetzen von Kunststoffen an. Relevant sind vor allem Werkstoffkenntnis, Prozessfuehrung und die Eignung für das jeweilige Bauteil.
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Fragen & Antworten zu Bestrahlen und Vernetzen
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Welche Kunststoffe eignen sich für das Vernetzen durch Bestrahlung?
Das hängt vom Polymer, von Additiven und vom gewünschten Ergebnis ab. Nicht jeder Kunststoff vernetzt unter Strahlung in gleicher Weise.
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Ist Bestrahlen dasselbe wie Sterilisieren?
Nein. Bestrahlung kann zur Sterilisation genutzt werden, beim Vernetzen steht jedoch die gezielte Veränderung der Polymerstruktur im Vordergrund.
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Verändert das Vernetzen die Oberfläche sichtbar?
In der Regel nicht im Sinne einer Beschichtung oder Dekorschicht. Die wesentliche Änderung betrifft die Materialstruktur und damit das Bauteilverhalten.
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Kann ein vernetzter Kunststoff wieder aufgeschmolzen werden?
Vernetzte Strukturen lassen sich in der Regel nicht mehr wie unvernetzte Thermoplaste aufschmelzen und erneut verarbeiten.
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