Spritzprägen
Beim Spritzprägen wird die Kunststoffschmelze in ein zunächst nicht vollständig geschlossenes Werkzeug eingebracht und anschliessend durch einen Prägehub auf Endmass verdichtet. Das Verfahren gehört zum Spritzgiessen, erweitert den Füllvorgang jedoch um eine definierte Kompressionsphase. Dadurch lassen sich Bauteile herstellen, bei denen Oberfläche, Ebenheit, Wanddickenverteilung oder innere Spannungen besonders zu beachten sind.
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Die folgenden Unternehmen bieten Leistungen im Bereich Spritzprägen an oder decken entsprechende Fertigungsschritte im Spritzgiessen ab. Die Einträge unterscheiden sich nach Werkstoffen, Bauteilgrössen und prozesstechnischer Ausrichtung.
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Fragen & Antworten zu Spritzprägen
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Wann wird Spritzprägen statt normalem Spritzgiessen eingesetzt?
Vor allem dann, wenn Oberfläche, Ebenheit, Wanddickenverteilung oder Verzug besonders kritisch sind und ein zusätzlicher Prägehub prozesstechnisch sinnvoll ist.
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Ist Spritzprägen für transparente Kunststoffteile geeignet?
Es wird häufig für optisch sensible Teile in Betracht gezogen, weil die Verdichtungsphase das Oberflächen- und Spannungsverhalten beeinflussen kann.
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Unterscheidet sich das Werkzeug beim Spritzprägen?
Ja. Das Werkzeug muss die definierte Öffnungs- und Schliessbewegung für den Prägehub sicher und reproduzierbar ausführen können.
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Ersetzt Spritzprägen andere Sonderverfahren wie GID oder TSG?
Nein. Diese Verfahren verfolgen andere technische Ziele, etwa Hohlraumbildung oder Schaumausbildung, und sind nicht direkt austauschbar.
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Spritzgiessen
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