WAiSCH Logo
WIR-Netzwerk
Events Mitglieder Login
WIR-Netzwerk
Start
Events
Mitglieder
Kontakt
Impressum
Zum Login
Mitglied werden
Datenschutz
Nutzungsbedingungen

Branchen

Bau & Infrastruktur
Beauty & Gesundheit
Bekleidung & Mode
Bildung & Coaching
Blumen & Garten
Chemie & Pharma
Design & Medien
Druck & Papier
Elektrotechnik
Energie & Umwelt
Facility Management
Ferien & Reisen
Finanzen & Versicherungen
Freizeit & Unterhaltung
Gastronomie
Holz
Hotellerie
Immobilien
Informatik & Web
Kunststoff
Landwirtschaft
Lebensmittel
Marketing
Metall
Möbel & Einrichtung
Mobilität
Schmuck & Uhren
Sicherheit
Transport & Logistik
Unternehmensberatung
Verpackung

  • Kunststoffbranche
  • Bearbeitungsverfahren und Verarbeitungsverfahren
  • Faserverbundtechnik
  • Verarbeiten von verstärkten Kunststoffen
  • Vakuumpressverfahren

Vakuumpressverfahren

Das Vakuumpressverfahren ist ein Verfahren zur Herstellung und Verdichtung von Faserverbundbauteilen unter Unterdruck. Der Laminataufbau wird auf einem Werkzeug positioniert, mit einer Vakuumfolie luftdicht abgeschlossen und anschliessend abgesaugt. So lassen sich Luft einschliessen, Harzverteilung und Anpressung des Laminats gezielt beeinflussen.

Ablauf und Funktionsprinzip beim Vakuumpressen

Beim Vakuumpressverfahren werden Faserlagen, Harzsysteme und gegebenenfalls Kernmaterialien auf oder in ein Werkzeug eingebracht. Danach wird der Aufbau mit Trenn- und Hilfslagen sowie einer flexiblen Vakuumfolie abgedeckt und an das Vakuumsystem angeschlossen. Der Unterdruck presst den Laminataufbau gegen das Werkzeug, entfernt eingeschlossene Luft und kann überschüssiges Harz aus dem Aufbau ableiten. Das Verfahren wird je nach Materialsystem bei Raumtemperatur oder in Kombination mit thermischer Aushärtung eingesetzt.

Typische Bauteile und Einsatzkontexte

Das Verfahren wird für flächige oder leicht bis komplex geformte Faserverbundteile eingesetzt, bei denen eine gleichmässige Verdichtung des Laminats gefordert ist. Typische Anwendungen sind Schalen, Abdeckungen, Gehäuseteile, Platten sowie Sandwichbauteile mit Stütz- oder Kernmaterial. Im Vergleich zum offenen Laminieren eignet sich das Verfahren besonders dort, wo reproduzierbare Laminatqualität, kontrollierte Harzführung und eine saubere Werkzeugseite verlangt werden. Es wird sowohl für Einzelteile und Prototypen als auch für kleinere bis mittlere Serien genutzt.

Materialaufbauten und verfahrensnahe Varianten

Verarbeitet werden verstärkte Kunststoffe mit Glas-, Kohlenstoff- oder anderen Verstärkungsfasern, je nach Bauteilanforderung und Harzsystem. Das Vakuumpressverfahren kann mit nass eingelegten Faserlagen, mit trockenem Verstärkungsmaterial in Verbindung mit Harzeinzug oder mit vorimprägnierten Halbzeugen kombiniert werden. Auch Sandwichaufbauten mit Schaum-, Waben- oder anderen Kernmaterialien lassen sich unter Vakuum konsolidieren. Welche Ausprägung geeignet ist, hängt unter anderem von Geometrie, Oberflächenanforderung, Harzviskosität und gewünschter Laminatstruktur ab.

Abgrenzung zu anderen Verfahren der Faserverbundtechnik

Innerhalb des Bereichs Verarbeiten von verstärkten Kunststoffen gehört das Vakuumpressverfahren zu den geschlossenen oder abgedeckten Laminier- und Konsolidierungsverfahren unter Unterdruck. Es unterscheidet sich vom Druckofen-Faserverbundverfahren im Autoclav dadurch, dass keine zusätzliche äussere Druckbeaufschlagung im Druckbehälter erfolgt. Gegenüber Pressverfahren mit Druck sowie SMC- oder BMC-Heisspressen arbeitet es nicht mit starren, kraftschlüssig schliessenden Werkzeughälften. Vom Faserspritzen und offenen Laminieren grenzt es sich durch die luftdichte Abdeckung und die gezielte Verdichtung des Laminats ab; vom Wickeln oder Schleudern durch die Ausrichtung auf anders geformte Bauteile und Fertigungslogiken.

0 Anbieter

In dieser Firmenliste sind Anbieter für Vakuumpressverfahren im Bereich verstärkte Kunststoffe aufgeführt. Die Einträge lassen sich nach Spezialisierung und Bearbeitungsschwerpunkt vergleichen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Vakuumpressverfahren

  • Für welche Faserverbundmaterialien eignet sich das Vakuumpressverfahren?

    Typisch sind verstärkte Kunststoffe mit Glas- oder Kohlenstofffasern sowie andere Faserhalbzeuge, sofern Harzsystem und Aufbau für die Verarbeitung unter Vakuum geeignet sind.

  • Was ist der Unterschied zwischen Vakuumpressverfahren und Autoclav-Verfahren?

    Beim Vakuumpressverfahren erfolgt die Verdichtung durch Unterdruck unter einer Folie. Im Autoclav kommt zusätzlich äusserer Druck in einem geschlossenen Druckraum hinzu.

  • Kann das Verfahren für Sandwichbauteile verwendet werden?

    Ja. Kernmaterialien können in den Laminataufbau integriert und unter Vakuum mit den Decklagen verbunden und verdichtet werden.

  • Ist Vakuumpressen dasselbe wie offenes Laminieren?

    Nein. Beim offenen Laminieren bleibt der Aufbau ohne luftdichte Abdeckung zugänglich. Beim Vakuumpressen wird der Laminataufbau mit Folie abgeschlossen und unter Unterdruck konsolidiert.


Weitere Leistungen unter
Verarbeiten von verstärkten Kunststoffen

  • BMC Heisspressen
  • Druckofen-Faserverbundtechnik (im Autoclav)
  • Faserspritzen und Laminieren
  • Formpressen zu Teilen mit hohen mechanischen Anforderungen
  • GMT Verarbeitung
  • Leichtbautechnik (FK)
  • Pressverfahren mit Druck
  • Schleudern (GFK)
  • SMC Heisspressen
  • Verarbeiten von Verstärkungsstoffen (Kohlenstoffasern, Kevlar)
  • Wickeln Duroplaste
  • Wickeln Thermoplaste

Machen Sie Ihre Firma hier sichtbar.

Bieten Sie mit Ihrem Unternehmen in der Branche Kunststoff die Leistung Vakuumpressverfahren an? Dann erstellen Sie jetzt ein kostenloses Firmenprofil.

Jetzt Firmenprofil erstellen



Leistung: Vakuumpressverfahren in der Faserverbundtechnik
WIR-Netzwerk
Gemeinsam heisst WIR
  • Events
  • Mitglieder
  • Login
  • Mitgliedschaft
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt
powered by
WAiSCH
  • © 2026
  • WIR-Network Ostschweiz
  • Alle Rechte vorbehalten