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Flammspritzen

Flammspritzen ist ein thermisches Spritzverfahren, bei dem ein metallischer Zusatzwerkstoff in einer Brenngas-Sauerstoff-Flamme aufgeschmolzen und auf eine Oberfläche aufgetragen wird. Innerhalb der metallischen Beschichtung von Kunststoffanwendungen kommt das Verfahren dort in Frage, wo Substrat, Vorbehandlung und Wärmehaushalt technisch beherrschbar sind. Entscheidend sind die geforderte Schichtfunktion, die Haftung sowie die thermische Belastbarkeit des Bauteils.

Wie Flammspritzen technisch funktioniert

Beim Flammspritzen wird der Beschichtungswerkstoff als Draht oder Pulver in eine Flamme eingebracht, aufgeschmolzen und mit dem Prozessgas auf das vorbereitete Substrat beschleunigt. Die auftreffenden Partikel bilden Schicht für Schicht einen metallischen Überzug. Für die Haftung sind der Oberflächenzustand, eine geeignete Vorbehandlung und die Abstimmung von Spritzabstand, Wärmeeintrag und Werkstoffpaarung massgebend.

Einsatzfelder in der Kunststoffbranche

Im Umfeld der Kunststoffbranche wird Flammspritzen für metallische Funktionsschichten eingesetzt, etwa wenn Oberflächen verschleissbeständiger, leitfähig oder gegen bestimmte Medien widerstandsfähiger ausgeführt werden sollen. Bei Kunststoffbauteilen selbst ist die Anwendbarkeit durch die Temperaturbeständigkeit des Grundmaterials begrenzt. Relevante Einsatzfelder sind deshalb thermisch belastbare Kunststoffteile, Verbundaufbauten oder Komponenten aus der Kunststoffverarbeitung, bei denen eine Metallschicht gezielt eine technische Funktion übernimmt.

Draht- und Pulververfahren beim Flammspritzen

Flammspritzen wird je nach Zusatzwerkstoff als Draht- oder Pulververfahren ausgeführt. Die Wahl beeinflusst unter anderem die verarbeitbaren Metalle, den Schichtaufbau und die erreichbare Oberflächenstruktur. Je nach Anforderung können zusätzlich Arbeitsschritte wie Abdichten, mechanische Nachbearbeitung oder weitere Schichtsysteme erforderlich sein, wenn Dichtheit, Masshaltigkeit oder definierte Oberflächeneigenschaften gefordert sind.

Abgrenzung zu Lichtbogenspritzen und Plasmaspritzen

Im Unterschied zum Lichtbogenspritzen erfolgt das Aufschmelzen beim Flammspritzen nicht über einen elektrischen Lichtbogen, sondern über eine Brenngasflamme. Gegenüber dem Plasmaspritzen arbeitet das Verfahren mit geringerer Prozesstemperatur und ist auf ein engeres Werkstoffspektrum ausgerichtet. Innerhalb der Hierarchie "Beschichten mit Metallen" steht Flammspritzen damit für ein thermisches Spritzverfahren für metallische Schichten, während Lichtbogenspritzen und Plasmaspritzen andere Energiequellen und entsprechend andere Prozessfenster nutzen.

0 Anbieter

Die folgenden Unternehmen sind im Bereich Flammspritzen tätig. Die Einträge können sich nach Verfahren, Werkstoffen und bearbeiteten Bauteiltypen unterscheiden.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Flammspritzen

  • Eignet sich Flammspritzen für jeden Kunststoff?

    Nein. Das Grundmaterial muss die thermische Belastung des Verfahrens aushalten, und die Vorbehandlung muss zur Oberfläche passen.

  • Welche Beschichtungswerkstoffe werden beim Flammspritzen eingesetzt?

    Verarbeitet werden metallische Zusatzwerkstoffe in Draht- oder Pulverform. Die genaue Auswahl richtet sich nach der gewünschten Schichtfunktion.

  • Ist eine Oberflächenvorbereitung vor dem Flammspritzen notwendig?

    Ja. Reinigung und eine haftungsgeeignete Oberflächenvorbereitung sind in der Regel erforderlich, damit die Schicht sicher anbindet.

  • Wann ist Plasmaspritzen statt Flammspritzen sinnvoll?

    Wenn höhere Prozesstemperaturen oder andere Werkstoffklassen benötigt werden, kann Plasmaspritzen die geeignetere Variante sein.


Weitere Leistungen unter
mit Metallen

  • Lichtbogenspritzen
  • Plasmaspritzen

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Leistung: Flammspritzen für metallische Beschichtungen
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