Was unter Holz für Garten und Landschaft fällt
In diese Kategorie gehören Holzprodukte, die für gestalterische, funktionale oder konstruktive Aufgaben im Garten- und Landschaftsbereich vorgesehen sind. Sie werden je nach Anwendung als Rohmaterial, bearbeitetes Halbzeug oder fertig konfektioniertes Element geliefert. Relevant sind dabei unter anderem Abmessungen, Formstabilität, Befestigungsmöglichkeiten, Oberflächenqualität und die Eignung für den vorgesehenen Einsatz im Freien.
Einsatzbereiche im Gartenbau und Landschaftsbau
Typische Anwendungen sind Wegeinfassungen, Palisaden, Zäune, Sichtschutzwände, Terrassenbeläge, Stege, Rankhilfen, Pergolen sowie Ausstattungselemente in Grünanlagen. Auch in Parkanlagen, Wohnumgebungen, Schularealen oder Freizeitanlagen kommen Holzbauteile im Aussenraum zum Einsatz. Je nach Nutzung stehen optische Anforderungen, mechanische Belastung, direkte Bewitterung oder Kontakt zu Boden und Vegetation im Vordergrund.
Typische Formate und Bearbeitungen
Gebräuchlich sind Kanthölzer, Bohlen, Bretter, Latten, Pfosten, Rundhölzer, Palisaden und profilierte Elemente. Die Produkte können sägeroh, gehobelt, gefast, profiliert, zugeschnitten oder mit vorbereiteten Bohrungen und Verbindungen ausgeführt sein. Je nach Projekt werden einfache Standardquerschnitte, serielle Elemente oder objektspezifisch bearbeitete Teile verwendet.
Abgrenzung zu anderen Holzspezialitäten
Innerhalb der Holzspezialitäten und Holzkonstruktionen ist Holz für Garten und Landschaft auf Anwendungen im Aussenraum ausgerichtet. Es unterscheidet sich von Brückensystemen, die auf begehbare oder konstruktiv eigenständige Bauwerke ausgelegt sind, sowie von Holzleimbauteilen, bei denen verleimte Tragglieder im Vordergrund stehen. Gegenüber allgemeinen Holzteilen bezeichnet diese Kategorie keine beliebigen Einzelteile, sondern speziell für Garten- und Landschaftsanwendungen vorgesehene Holzprodukte.