Was unter Nutzfahrzeugen in der Holzbranche fällt
Innerhalb der Fahrzeugkategorie bezeichnet Nutzfahrzeuge gewerblich eingesetzte, motorisierte Transportfahrzeuge. Sie dienen dem Befördern von Gütern, Betriebsmitteln oder Montagetechnik und sind auf regelmässige Transportaufgaben ausgelegt. Je nach Einsatz kommen unterschiedliche Fahrzeugklassen, Aufbauten und Nutzlastbereiche in Frage.
Typische Einsätze bei Transport und Service
In holzverarbeitenden und holzverarbeitungsnahen Betrieben werden Nutzfahrzeuge für Materialanlieferungen, Auslieferungen von Halbfabrikaten oder Fertigprodukten sowie für Montage- und Servicefahrten verwendet. Auch die Versorgung von Baustellen, Werkstätten oder Lagern gehört dazu. Der Schwerpunkt liegt auf der mobilen Logistik ausserhalb des unmittelbaren innerbetrieblichen Umschlags.
Übliche Fahrzeugformen und Ausstattungen
Je nach Transportgut werden geschlossene Kastenwagen, Pritschenfahrzeuge, Lastwagen oder Fahrzeuge mit spezialisierten Aufbauten eingesetzt. Relevante Merkmale sind unter anderem Ladefläche, Ladungssicherung, Wetterschutz, Zugang zum Laderaum und Eignung für längere oder sperrige Güter. Für Serviceeinsätze können zusätzlich Regalsysteme, Werkzeugunterbringung oder mobile Energieversorgung eine Rolle spielen.
Abgrenzung zu Anhängern, Kränen, Staplern und Wagen
Nutzfahrzeuge sind eigenständig angetriebene Transportfahrzeuge. Anhänger ergänzen sie als gezogene Transporteinheiten, sind aber keine eigenen Nutzfahrzeuge im engeren Sinn. Kräne dienen primär dem Heben und Positionieren von Lasten, Stapler dem innerbetrieblichen Umschlag und Wagen meist dem manuellen oder nicht selbstfahrenden Transport auf kurzen Strecken. In der Hierarchie gehören Nutzfahrzeuge damit zu den Fahrzeugen, nicht zu den reinen Fördermitteln.