Materialcharakter von Metall-Tischplatten
Metall-Tischplatten unterscheiden sich von Holz- oder Steinplatten durch ihre materialtypische Haptik, Kantenwirkung und Oberflächenreflexion. Sichtbar sind je nach Ausführung geschliffene, gebürstete, polierte, beschichtete oder bewusst roh belassene Flächen. Auch Gewicht, Korrosionsverhalten und Empfindlichkeit gegenüber Kratzern oder Fingerabdrücken hängen stark vom gewählten Metall und der Bearbeitung ab.
Einsatz im Möbelbau und in der Schreinerei
Im Bereich Möbel und Tische kommen Metall-Tischplatten bei Esstischen, Besprechungstischen, Beistelltischen, Theken oder Objektmöbeln zum Einsatz. Sie werden oft mit Untergestellen aus Metall oder Holz kombiniert und können als bewusst kontrastierendes Element in Innenräumen dienen. Für Aussenbereiche ist die Eignung von Material, Oberflächenbehandlung und konstruktivem Aufbau abhängig.
Ausführungen nach Metall, Oberfläche und Aufbau
Übliche Ausführungen sind Tischplatten aus Edelstahl, Stahl oder Aluminium. Neben massiveren Vollmetall-Lösungen gibt es Konstruktionen mit metallischer Decklage auf einem Träger, gefaltete Blechkanten oder Platten mit eingefassten Randprofilen. Die Oberfläche kann matt, geschliffen, gebürstet, lackiert, pulverbeschichtet oder mit bewusst sichtbaren Gebrauchsspuren gestaltet sein.
Abgrenzung zu Naturstein- und Mineralwerkstoff-Tischplatten
Innerhalb der Tischplatten stehen Metall-Tischplatten für eine andere Materialwirkung als Naturstein- oder Mineralwerkstoff-Platten. Naturstein zeigt eine mineralische, gewachsene Struktur und bringt meist ein hohes Eigengewicht mit. Mineralwerkstoff wirkt homogener und anders in der Haptik. Metall-Tischplatten fallen dagegen durch präzise Kanten, metallischen Glanzgrad und eine deutlich technische Anmutung auf.