Planung, Aufbau und Ausführung von Fenstern
Fenster bestehen aus Rahmen, Flügeln, Verglasung, Dichtungen, Beschlägen und dem Anschluss an den Baukörper. In der Schreinerei werden Masse, Teilung, Öffnungsart und Material auf Fassade, Nutzung und Einbausituation abgestimmt. Bei Neubau und Ersatz sind auch Leibung, Anschlussdetails und die Abstimmung mit angrenzenden Bauteilen zu berücksichtigen.
Fenster für Neubau, Sanierung und besondere Einbaulagen
Je nach Gebäude und Bestand unterscheiden sich Anforderungen an Einbau und Konstruktion. Im Bestand kommen häufig Renovationsfenster zum Einsatz, wenn bestehende Anschlüsse oder Innenausbauten möglichst wenig verändert werden sollen. Dachflächenfenster sind auf geneigte Dachflächen ausgelegt und unterscheiden sich in Einbau und Bedienung von Fassadenfenstern. Schallschutzfenster und Sicherheitsfenster werden dort eingesetzt, wo erhöhte Anforderungen an Lärmminderung oder Widerstandsfähigkeit bestehen.
Materialien und gestalterische Varianten
Holzfenster, Holzmetallfenster, Kunststofffenster und Metallfenster unterscheiden sich in Konstruktion, Oberfläche und architektonischer Wirkung. Holzfenster zeigen das Material sichtbar, während Holzmetallfenster innen Holz und aussen eine metallische Schale kombinieren. Stilfenster orientieren sich an historischen Teilungen und Profilierungen. Spezialfenster decken Sonderformen, projektspezifische Formate oder besondere funktionale Anforderungen ab.
Abgrenzung zu Fensterläden und Fensterzubehör
Diese Leistung bezieht sich auf das komplette Fensterelement als Bauteil der Gebäudehülle. Fensterläden sind separate Bauelemente vor dem Fenster und dienen je nach Ausführung dem Sichtschutz, der Verschattung oder dem Wetterschutz. Fensterzubehör umfasst einzelne Komponenten wie Griffe, Dichtungen, Lüftungselemente oder Montagedetails, jedoch nicht das vollständige Fenster. Unterleistungen wie Holzfenster, Sicherheitsfenster oder Dachflächenfenster konkretisieren Material, Schutzfunktion oder Einbausituation des Fensters selbst.