Eigenschaften von Brennholz
Brennholz wird aus Stammholz oder stärkeren Holzabschnitten zu handhabbaren Stücken verarbeitet. Je nach Verwendungszweck liegt es als gespaltene Scheite oder als ungespaltenes Rundholz vor. Für die Nutzung sind eine passende Abmessung und ein ausreichend trockener Zustand relevant, damit das Holz sauberer und gleichmässiger abbrennt. Auch die Holzart beeinflusst Brennverhalten, Flammenbild und Glutdauer.
Verwendung in Öfen, Cheminées und Stückholzheizungen
Brennholz wird in Einzelöfen, Cheminées, Holzherden und in dafür ausgelegten Stückholzfeuerungen eingesetzt. Die Scheitlänge muss zur Brennkammer und zur vorgesehenen Beschickung passen. Im privaten Bereich steht oft die manuelle Beheizung im Vordergrund, während grössere Anlagen auf definierte Stückgrössen angewiesen sind. Nicht jede Feuerungsanlage ist für klassisches Brennholz geeignet; massgebend sind die Vorgaben des jeweiligen Systems.
Sortimente, Holzarten und Aufbereitung
Im Handel und in der Bereitstellung wird Brennholz unter anderem nach Holzart, Scheitlänge und Trocknungsart unterschieden. Häufige Sortimente sind Laubholz, Nadelholz oder gemischte Chargen. Ofenfertiges Brennholz ist in einer für viele Feuerstätten passenden Länge gesägt und meist bereits gespalten. Frisch geschlagenes Holz eignet sich nicht unmittelbar für eine saubere Verbrennung und wird daher vor der Nutzung üblicherweise getrocknet und trocken gelagert.
Abgrenzung zu Pellets, Holzschnitzeln und Feuerungsanlagen
Brennholz ist der Brennstoff in Form von Scheiten oder Stücken. Damit unterscheidet es sich von Holzschnitzeln und Pellets, die als rieselfähige Brennstoffe für andere Förder- und Verbrennungssysteme ausgelegt sind. Von Stückholzfeuerungen, Holzfeuerungen oder allgemeinen Feuerungsanlagen ist Brennholz ebenfalls klar zu trennen: Diese Begriffe bezeichnen die technische Anlage, nicht das eingesetzte Material. Innerhalb der Hierarchie gehört Brennholz somit zur Versorgung mit Holzenergie und nicht zur Heiztechnik selbst.