Aufgabe der Montagestation im Flügelaufbau
Die Station hält den Fensterflügel während der Montage in einer reproduzierbaren Lage und erleichtert das genaue Positionieren der Bauteile. Je nach Ausführung unterstützt sie das Spannen, Wenden, Abstützen oder Zuführen des Werkstücks. Damit dient sie nicht primär dem eigentlichen Fügeverfahren, sondern der kontrollierten Durchführung der Montageschritte am Fensterflügel.
Typische Arbeitsschritte an Fensterflügeln
Montagestationen werden dort eingesetzt, wo Flügel nach der Bearbeitung der Einzelteile zusammengebaut und für weitere Ausstattungen vorbereitet werden. Dazu gehören etwa das Einlegen und Fixieren von Rahmen, das Anbringen von Beschlagteilen oder das Bearbeiten mehrerer Flügelseiten in ergonomischer Arbeitsposition. Sie kommen sowohl in handwerklich geprägten Abläufen als auch in stärker standardisierten Serienprozessen vor.
Ausführungen nach Handhabung und Prozessgrad
Es gibt einfache Stationen mit mechanischer Werkstückaufnahme sowie Ausführungen mit verstellbaren Auflagen, Spannsystemen oder unterstützter Bewegung des Flügels. Manche sind für einen einzelnen Montageschritt ausgelegt, andere fassen mehrere Arbeitsgänge an einem Arbeitsplatz zusammen. Die Ausführung richtet sich unter anderem nach Flügelgrösse, Variantenvielfalt, Losgrösse und dem gewünschten Grad an manueller oder teilautomatisierter Handhabung.
Abgrenzung zu Heft-, Nagel-, Schraub- und Verleimmaschinen
Innerhalb der Holzbearbeitung gehört die Montagestation für Fensterflügel zum Bereich Zusammenfügen, ist aber von eigentlichen Fügeaggregaten zu unterscheiden. Heftmaschinen, Nagelmaschinen und Schraubmaschinen setzen ein konkretes Verbindungsmittel ein, Maschinen zum Verleimen bringen Klebstoff auf oder pressen verleimte Teile, und Kittpistolen dienen dem gezielten Materialauftrag. Die Montagestation organisiert dagegen die Lage des Werkstücks und den Montageablauf rund um diese Verfahren.