Welche Risiken bei Motorrad und Roller versichert werden
Im Zentrum steht meist die Haftpflichtversicherung für Schäden, die mit dem versicherten Fahrzeug gegenüber Dritten verursacht werden. Ergänzend können Kaskodeckungen vereinbart werden, etwa für Schäden am eigenen Motorrad oder Roller durch Kollision, Diebstahl, Elementarereignisse oder weitere versicherte Ursachen. Welche Schäden tatsächlich gedeckt sind, hängt von den konkreten Vertragsbedingungen und der gewählten Deckungsform ab.
Versicherbare Fahrzeuge und typische Nutzung
Die Kategorie umfasst verschiedene motorisierte Zweiräder, etwa Roller, Scooter, leichte Motorräder und grössere Motorräder. Für die Prämien- und Risikoerfassung werden in der Regel Angaben zum Fahrzeug, zur Zulassung, zur Fahrleistung, zum Fahrerkreis und zum Standort berücksichtigt. Auch saisonale Nutzung, Freizeitfahrten oder der regelmässige Arbeitsweg können für die Ausgestaltung der Versicherung relevant sein.
Übliche Deckungsbausteine für Zweiräder
Neben der Grunddeckung werden je nach Anbieter zusätzliche Bausteine angeboten. Dazu können etwa Schutz für Zubehör, Hilfeleistungen im Pannenfall, eine Bonusschutz-Option oder ergänzende Personenversicherungen gehören. Bei Motorrädern und Rollern ist zudem oft zu prüfen, ob fest verbautes und loses Zubehör gleich behandelt wird und wie der Neuwert oder Zeitwert bei einem Schadenfall geregelt ist.
Abgrenzung zu Auto, Fahrrad-Kasko und alternativen Antrieben
Innerhalb der Kategorie Fahrzeuge und Reisen betrifft diese Leistung privat genutzte motorisierte Zweiräder. Sie unterscheidet sich von Auto-Versicherungen durch Fahrzeugtyp, Schadenbild und typische Zusatzdeckungen. Gegenüber Fahrrad-Kasko geht es nicht um nicht motorisierte Velos, sondern um zulassungspflichtige oder anderweitig versicherungspflichtige Zweiräder. Fahrzeuge mit elektrischem oder alternativem Antrieb werden je nach Bauart entweder hier oder in einer eigenen Leistung geführt.