WAiSCH Logo
WIR-Netzwerk
Events Mitglieder Login
WIR-Netzwerk
Start
Events
Mitglieder
Kontakt
Impressum
Zum Login
Mitglied werden
Datenschutz
Nutzungsbedingungen

Branchen

Bau & Infrastruktur
Beauty & Gesundheit
Bekleidung & Mode
Bildung & Coaching
Blumen & Garten
Chemie & Pharma
Design & Medien
Druck & Papier
Elektrotechnik
Energie & Umwelt
Facility Management
Ferien & Reisen
Finanzen & Versicherungen
Freizeit & Unterhaltung
Gastronomie
Holz
Hotellerie
Immobilien
Informatik & Web
Kunststoff
Landwirtschaft
Lebensmittel
Marketing
Metall
Möbel & Einrichtung
Mobilität
Schmuck & Uhren
Sicherheit
Transport & Logistik
Unternehmensberatung
Verpackung

  • Energie- & Umweltbranche
  • Luftreinhaltung
  • Analysen, Beratung, Gutachten und Planung
  • Technische Lösungen und Anlagen
  • Filtereinrichtungen in der chemischen Industrie

Filtereinrichtungen in der chemischen Industrie

Filtereinrichtungen in der chemischen Industrie dienen der Abscheidung von Partikeln, Aerosolen und je nach Verfahren weiteren belastenden Bestandteilen aus Abluft- und Prozessgasströmen. Die Auslegung richtet sich nach Stoffeigenschaften, Konzentration, Temperatur, Feuchte, Korrosivität und den betrieblichen Randbedingungen. Im chemischen Umfeld stehen deshalb neben dem Abscheidegrad auch Werkstoffbeständigkeit, Betriebssicherheit und die Einbindung in den Prozess im Fokus.

Funktion in Abluft- und Prozessgassystemen

In chemischen Anlagen werden Filtereinrichtungen eingesetzt, um feste und flüssige Bestandteile aus gasförmigen Strömen abzutrennen. Dazu gehören unter anderem Staub, Reaktionsnebel, Tröpfchen und feine Aerosole. Solche Systeme reduzieren Emissionen, entlasten nachgeschaltete Aggregate und stabilisieren Betriebsbedingungen in der Abluftführung. Je nach Aufgabenstellung erfolgt die Abscheidung einstufig oder in Kombination mehrerer Trennstufen.

Typische Einsatzorte in chemischen Produktionsanlagen

Anwendungsbereiche finden sich an Prozessabluftquellen und bei verfahrenstechnischen Nebenströmen, etwa an Reaktoren, Misch- und Dosierbereichen, Trocknungsprozessen, Abfülllinien oder Erfassungssystemen für stoffbelastete Luft. Auch bei der Handhabung von pulverförmigen oder aerosolbildenden Medien werden Filtersysteme in die Absaugung integriert. In der chemischen Industrie ist dabei oft zu berücksichtigen, dass Stoffströme nicht nur belastet, sondern zugleich feuchte-, temperatur- oder korrosionskritisch sein können.

Bauarten, Werkstoffe und Auslegungsparameter

Je nach Belastung kommen unterschiedliche Filterkonzepte in Frage, etwa Partikelfilter, Patronen- oder Schlauchfiltersysteme sowie Abscheider für Nebel und Aerosole. Die Auswahl hängt vom Volumenstrom, der Partikel- oder Tröpfchengroesse, der chemischen Zusammensetzung, der Temperatur, der Feuchte und den zulässigen Druckverlusten ab. Im chemischen Umfeld sind zudem Gehäusewerkstoffe, Dichtungen und Filtermedien auf Beständigkeit gegenüber den vorhandenen Stoffen abzustimmen. Ebenso relevant sind Wartungszugang, Filterwechsel, Dichtheit und sicherheitstechnische Anforderungen des jeweiligen Betriebs.

Abgrenzung zu Biofiltern, Entstaubung und Nachverbrennung

Filtereinrichtungen in der chemischen Industrie sind von anderen Luftreinhaltungslösungen klar zu unterscheiden. Biofilter behandeln vor allem biologisch abbaubare geruchsrelevante Stoffe, während klassische Filter primär Partikel, Nebel oder Aerosole abscheiden. Systeme aus dem Bereich Entstaubung, Klima und Lüftung decken oft allgemeinere Anwendungen in der Lufttechnik ab; chemische Filteranlagen sind dagegen stärker auf aggressive Medien, prozessnahe Abluft und werkstofftechnische Anforderungen ausgelegt. Thermische, regenerative oder katalytische Nachverbrennungsanlagen zerstören oxidierbare gasförmige Schadstoffe, anstatt sie durch ein Filtermedium mechanisch abzutrennen.

0 Anbieter

In der folgenden Firmenliste sind Anbieter für Filtereinrichtungen in der chemischen Industrie aufgeführt. Je nach Unternehmen reichen die Leistungen von Planung und Anlagenbau bis zur Integration in bestehende Prozesse.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Filtereinrichtungen in der chemischen Industrie

  • Sind Filtereinrichtungen nur fuer Staub geeignet?

    Nein. Je nach Bauart koennen auch Nebel, Tröpfchen und Aerosole abgeschieden werden. Für rein gasförmige Schadstoffe sind oft andere Verfahren erforderlich.

  • Wann reicht Filtration allein nicht aus?

    Wenn die Abluft vor allem gasförmige Stoffe enthält, die nicht mechanisch abtrennbar sind. Dann werden Filter häufig mit Wasch-, Adsorptions- oder Nachverbrennungsverfahren kombiniert.

  • Welche Angaben sind fuer die Auslegung notwendig?

    Üblich sind Angaben zu Volumenstrom, Stoffzusammensetzung, Temperatur, Feuchte, Konzentration der Belastung, Korrosivität und den betrieblichen Sicherheitsanforderungen.

  • Koennen bestehende Chemieanlagen mit Filtersystemen nachgeruestet werden?

    Grundsätzlich ja. Entscheidend sind die vorhandene Abluftführung, Platzverhältnisse, Druckverluste, Schnittstellen zur Steuerung und der Zugang für Wartung und Filterwechsel.


Weitere Leistungen unter
Technische Lösungen und Anlagen

  • Anlagenbau
  • Automatisierungssysteme und Prozessleitsysteme
  • Biofilter
  • Desodorierung
  • Entstaubung, Klima und Lüftung
  • Katalytische Nachverbrennungsanlagen, regenerative Nachverbrennungsanlagen und thermische Nachverbrennungsanlagen
  • Zentrale Wohnungsbelüftung

Machen Sie Ihre Firma hier sichtbar.

Bieten Sie mit Ihrem Unternehmen in der Branche Energie & Umwelt die Leistung Filtereinrichtungen in der chemischen Industrie an? Dann erstellen Sie jetzt ein kostenloses Firmenprofil.

Jetzt Firmenprofil erstellen



Leistung: Filtereinrichtungen in der chemischen Industrie
WIR-Netzwerk
Gemeinsam heisst WIR
  • Events
  • Mitglieder
  • Login
  • Mitgliedschaft
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt
powered by
WAiSCH
  • © 2026
  • WIR-Network Ostschweiz
  • Alle Rechte vorbehalten