Kationenaustauschkapazität
Die Kationenaustauschkapazität beschreibt, wie viele positiv geladene Ionen ein Boden an Tonmineralen und Humus binden und wieder austauschen kann. Im Bereich Boden und Altlasten dient sie dazu, das Verhalten kationischer Stoffe im Untergrund einzuordnen. Damit ergänzt sie Gehaltsanalysen um eine bodenchemische Eigenschaft des Probenmaterials.
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In der folgenden Übersicht sind Unternehmen aufgeführt, die Untersuchungen zur Kationenaustauschkapazität im Kontext von Boden- und Altlastenanalysen anbieten. Die Leistungen reichen von der Probenbearbeitung bis zur bodenchemischen Auswertung.
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Fragen & Antworten zu Kationenaustauschkapazität
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Was bedeutet eine hohe Kationenaustauschkapazität?
Sie weist auf viele verfügbare Austauschplätze hin. Solche Böden können Kationen stärker binden und chemische Veränderungen oft besser abpuffern.
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Für welche Schadstoffe ist die KAK besonders relevant?
Vor allem für kationisch vorliegende Stoffe, etwa viele Metallionen oder Ammonium. Für ungeladene organische Verbindungen ist sie weniger aussagekräftig.
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Kann die KAK ohne weitere Analysen beurteilt werden?
Nein. Sie wird in der Regel zusammen mit pH, Körnung, Humusgehalt, Eluattests oder Gehaltsanalysen interpretiert.
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Ist die Kationenaustauschkapazität innerhalb eines Standorts überall gleich?
Nein. Sie kann zwischen Oberboden, Untergrund, Auffüllungsmaterial und einzelnen Bodenhorizonten deutlich variieren.
Weitere Leistungen unter
Schadstoffanalysen
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