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Kationenaustauschkapazität

Die Kationenaustauschkapazität beschreibt, wie viele positiv geladene Ionen ein Boden an Tonmineralen und Humus binden und wieder austauschen kann. Im Bereich Boden und Altlasten dient sie dazu, das Verhalten kationischer Stoffe im Untergrund einzuordnen. Damit ergänzt sie Gehaltsanalysen um eine bodenchemische Eigenschaft des Probenmaterials.

Was die Kationenaustauschkapazität im Boden angibt

Die Kationenaustauschkapazität, kurz KAK, erfasst die Summe der negativ geladenen Austauschplätze eines Bodens. An diesen Oberflächen werden Kationen wie Calcium, Magnesium, Kalium, Ammonium oder bestimmte Metallionen reversibel gebunden. Für Schadstoffanalysen ist deshalb nicht nur die gemessene Stoffkonzentration relevant, sondern auch die Fähigkeit des Bodens, solche Ionen zwischenzuspeichern oder wieder freizusetzen.

Einsatz bei Boden- und Altlastenuntersuchungen

Bei belasteten Standorten hilft die KAK, die Rückhaltung und Verlagerung kationisch vorliegender Stoffe besser einzuordnen. Sie wird unter anderem herangezogen, wenn Unterschiede zwischen Bodenhorizonten, Auffüllungen oder Deckschichten bewertet werden sollen. In Verbindung mit Bodenproben, Probenahmen und Schadstoffgehalten ergibt sich ein genaueres Bild des geochemischen Verhaltens am Standort.

Einfluss von Ton, Humus und pH auf die Messung

Die ermittelte KAK hängt von den Eigenschaften des Bodens und vom gewählten Untersuchungsansatz ab. Tonminerale, Humusgehalt und pH beeinflussen, wie viele Austauschplätze verfügbar sind und wie stark sie belegt sind. Je nach Fragestellung wird die unter aktuellen Bodenbedingungen wirksame Austauschkapazität oder eine unter standardisierten Laborbedingungen bestimmte potenzielle Kapazität betrachtet.

Abgrenzung zu verwandten Schadstoffanalysen

Innerhalb der Schadstoffanalysen ist die Kationenaustauschkapazität keine direkte Messung einzelner Kontaminanten. Im Unterschied zu Schwermetalluntersuchungen, AOX, BTEX oder PAK liefert sie keinen Stoffgehalt, sondern eine Kenngrösse zur Interpretation des Stoffverhaltens im Boden. Gegenüber Bodenazidität beschreibt sie nicht den Säuregrad, und anders als Eluattests bildet sie nicht die tatsächliche Freisetzung in eine Prüflösung ab.

0 Anbieter

In der folgenden Übersicht sind Unternehmen aufgeführt, die Untersuchungen zur Kationenaustauschkapazität im Kontext von Boden- und Altlastenanalysen anbieten. Die Leistungen reichen von der Probenbearbeitung bis zur bodenchemischen Auswertung.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Kationenaustauschkapazität

  • Was bedeutet eine hohe Kationenaustauschkapazität?

    Sie weist auf viele verfügbare Austauschplätze hin. Solche Böden können Kationen stärker binden und chemische Veränderungen oft besser abpuffern.

  • Für welche Schadstoffe ist die KAK besonders relevant?

    Vor allem für kationisch vorliegende Stoffe, etwa viele Metallionen oder Ammonium. Für ungeladene organische Verbindungen ist sie weniger aussagekräftig.

  • Kann die KAK ohne weitere Analysen beurteilt werden?

    Nein. Sie wird in der Regel zusammen mit pH, Körnung, Humusgehalt, Eluattests oder Gehaltsanalysen interpretiert.

  • Ist die Kationenaustauschkapazität innerhalb eines Standorts überall gleich?

    Nein. Sie kann zwischen Oberboden, Untergrund, Auffüllungsmaterial und einzelnen Bodenhorizonten deutlich variieren.


Weitere Leistungen unter
Schadstoffanalysen

  • Analysen
  • Anorganische Schadstoffe
  • AOX (Adsorbierbare organische Halogenverbindungen)
  • Biochemische Parameter
  • Biologischer Abbau
  • Bodenazidität
  • Bodenproben
  • BTEX (Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylol)
  • Chemische Parameter
  • CKW (Chlorierte Kohlenwasserstoffe)
  • Eluattests
  • Gesamt-Kohlenwasserstoffe
  • Körnung
  • Laboruntersuchungen
  • Mikrobiologie
  • Organische Schadstoffe
  • PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe)
  • PCB (Polychlorierte Biphenyle)
  • Probenahmen
  • Schadstoffgehalte
  • Schwermetalluntersuchungen
  • Stoffbilanzen
  • Voruntersuchungen
  • Wasserproben
  • Wasserqualität

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Leistung: Kationenaustauschkapazität | Boden und Altlasten
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