WAiSCH Logo
WIR-Netzwerk
Events Mitglieder Login
WIR-Netzwerk
Start
Events
Mitglieder
Kontakt
Impressum
Zum Login
Mitglied werden
Datenschutz
Nutzungsbedingungen

Branchen

Bau & Infrastruktur
Beauty & Gesundheit
Bekleidung & Mode
Bildung & Coaching
Blumen & Garten
Chemie & Pharma
Design & Medien
Druck & Papier
Elektrotechnik
Energie & Umwelt
Facility Management
Ferien & Reisen
Finanzen & Versicherungen
Freizeit & Unterhaltung
Gastronomie
Holz
Hotellerie
Immobilien
Informatik & Web
Kunststoff
Landwirtschaft
Lebensmittel
Marketing
Metall
Möbel & Einrichtung
Mobilität
Schmuck & Uhren
Sicherheit
Transport & Logistik
Unternehmensberatung
Verpackung

  • Energie- & Umweltbranche
  • Boden und Altlasten
  • Sanierung
  • Bodensanierungsverfahren
  • Physikalisch-chemisch

Physikalisch-chemisch

Physikalisch-chemische Bodensanierungsverfahren kombinieren Stofftrennung mit gezielten chemischen Reaktionen. Damit werden Schadstoffe aus belastetem Material gelöst, in eine andere Form überführt oder für die Abscheidung vorbereitet. Eingesetzt werden sie bei Böden, Bodenwässern, Eluaten oder Prozessströmen, wenn die Schadstoffbindung oder die Materialeigenschaften eine rein biologische, thermische oder mechanische Behandlung nicht ausreichend unterstützen.

Was physikalisch-chemische Verfahren in der Bodensanierung leisten

Diese Verfahrensgruppe verändert das Verhalten von Schadstoffen im Material gezielt. Je nach Ansatz werden Stoffe gelöst, ausgefällt, oxidiert, reduziert, adsorbiert oder in eine abtrennbare Phase überführt. Der physikalische Teil betrifft dabei die Trennung oder Führung der Stoffströme, etwa über Filtration, Sedimentation oder andere Abscheideschritte. Der chemische Teil steuert Reaktionsbedingungen wie pH-Wert, Redoxverhalten oder Bindung an Hilfsstoffe.

Typische Einsatzbereiche und geeignete Belastungssituationen

Physikalisch-chemische Verfahren kommen vor allem dort in Betracht, wo Schadstoffe nicht allein durch Aushub, Sortierung oder natürliche Abbauprozesse beherrscht werden. Häufig werden sie bei mineralischen Belastungen, gelösten Schadstoffen in Wasserphasen, Feinfraktionen oder bei komplexen Stoffgemischen geprüft. Typische Anwendungskontexte sind die Behandlung von ausgehobenen Böden, Bodensuspensionen, Sickerwässern, Waschwässern oder abgepumptem Grundwasser. Ob das Verfahren geeignet ist, hängt stark von Kornverteilung, Schadstoffbindung, Feuchtegehalt und der Zielsetzung der Sanierung ab.

Verfahrensschritte und prozesstechnische Ausprägungen

In der Praxis bestehen physikalisch-chemische Sanierungen oft aus mehreren aufeinander abgestimmten Schritten. Am Anfang stehen Untersuchung, Probenahme und die Bestimmung der relevanten Stoffeigenschaften. Darauf folgen Konditionierung und Reaktion, beispielsweise über pH-Anpassung, Fällung, Oxidation, Reduktion oder die Zugabe von Bindungs- und Hilfsstoffen. Anschliessend werden die veränderten Stoffphasen abgetrennt und Restströme weiterbehandelt. Je nach Schadensbild kann das Verfahren mobilisierend wirken, um Schadstoffe aus dem Material herauszulösen, oder stabilisierend, um sie in eine weniger mobile Form zu überführen.

Abgrenzung zu biologischen, thermischen und anderen Bodensanierungsverfahren

Innerhalb der Bodensanierungsverfahren ist physikalisch-chemisch eine verfahrenstechnische Kategorie und kein einzelnes Standardverfahren. Sie unterscheidet sich von biologischen Verfahren durch den Verzicht auf mikrobielle Abbauprozesse als Hauptmechanismus und von thermischen Verfahren durch die fehlende Behandlung über hohe Temperaturen. Gegenüber technisch-physikalischen Verfahren steht nicht nur die mechanische Trennung im Vordergrund, sondern die gezielte chemische Beeinflussung des Schadstoffverhaltens. Zu Verfahren wie Waschen, Extraktion oder Immobilisation bestehen in der Praxis Überschneidungen; diese beschreiben jedoch meist enger gefasste Ansätze oder einzelne Teilprinzipien. Ex situ und In situ wiederum bezeichnen den Ort der Sanierung, nicht den eigentlichen Wirkmechanismus.

0 Anbieter

In der folgenden Firmenliste sind Anbieter fuer physikalisch-chemische Bodensanierungsverfahren aufgefuehrt. Die Leistungen koennen je nach Projekt die Untersuchung, Verfahrensplanung, Behandlung und Nachbehandlung umfassen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Physikalisch-chemisch

  • Wann werden physikalisch-chemische Verfahren statt biologischer Verfahren eingesetzt?

    Vor allem dann, wenn Schadstoffe schlecht biologisch abbaubar sind oder wenn eine gezielte chemische Umwandlung oder Abscheidung erforderlich ist.

  • Sind physikalisch-chemische Bodensanierungen nur ex situ moeglich?

    Nein. Die Verfahren koennen ex situ oder in situ angewendet werden, je nach Schadstoff, Untergrund und Sanierungsziel.

  • Welche Medien koennen behandelt werden?

    Je nach Verfahren kommen belastete Boeden, Feinfraktionen, Bodensuspensionen, Eluate, Sickerwaesser oder abgepumptes Grundwasser in Frage.

  • Ist physikalisch-chemisch dasselbe wie Bodenwaschen?

    Nein. Bodenwaschen kann ein physikalisch-chemischer Ansatz sein, die Kategorie umfasst aber auch andere Reaktions- und Abscheideverfahren.


Weitere Leistungen unter
Bodensanierungsverfahren

  • Biologisch
    1 Firma
  • Elektrochemisch
  • Ex situ
  • Extraktion
  • Extraktion und Stripping
  • Immobilisation
  • In situ
  • Technisch-physikalisch
  • Thermisch
  • Trockenthermisch
  • Waschen

Machen Sie Ihre Firma hier sichtbar.

Bieten Sie mit Ihrem Unternehmen in der Branche Energie & Umwelt die Leistung Physikalisch-chemisch an? Dann erstellen Sie jetzt ein kostenloses Firmenprofil.

Jetzt Firmenprofil erstellen



Leistung: Physikalisch-chemisch | Bodensanierungsverfahren
WIR-Netzwerk
Gemeinsam heisst WIR
  • Events
  • Mitglieder
  • Login
  • Mitgliedschaft
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt
powered by
WAiSCH
  • © 2026
  • WIR-Network Ostschweiz
  • Alle Rechte vorbehalten