In situ
In-situ-Verfahren behandeln belasteten Boden oder das Grundwasser direkt am Standort, ohne das Material auszuheben oder abzutransportieren. Der Eingriff erfolgt im Untergrund, etwa über Bohrungen, Injektionen, Entnahme- und Messstellen oder technische Einbauten. Ob ein In-situ-Ansatz geeignet ist, hängt vor allem von Schadstoffart, Untergrundaufbau, Durchlässigkeit und der räumlichen Ausdehnung der Belastung ab.
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Die folgende Firmenliste zeigt Anbieter für In-situ-Verfahren in der Bodensanierung. Die Einträge decken je nach Unternehmen unterschiedliche technische und standortbezogene Ansätze ab.
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Fragen & Antworten zu In situ
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Heisst In situ immer ohne Aushub?
Im Grundsatz ja. Die Behandlung erfolgt im Untergrund, auch wenn für Bohrungen, Schächte oder Einbauten lokale Erdarbeiten nötig sein können.
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Kann In situ auch für Grundwasserbelastungen eingesetzt werden?
Ja. In-situ-Sanierungen betreffen je nach Standort sowohl den Boden als auch das Grundwasser oder beide Medien zusammen.
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Wann ist ein In-situ-Verfahren ungeeignet?
Wenn Schadstoffe im Untergrund nicht ausreichend erreichbar sind, der Untergrund sehr inhomogen ist oder die Belastung nur durch Aushub sicher entfernt werden kann.
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Wie wird der Sanierungserfolg überwacht?
Üblich sind Mess- und Probenahmestellen sowie wiederholte Kontrollen der Schadstoffkonzentrationen, Stoffumsätze und Ausbreitung im Untergrund.
Weitere Leistungen unter
Bodensanierungsverfahren
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