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Extraktion und Stripping

Extraktion und Stripping entfernen Schadstoffe nicht durch biologischen Abbau oder Bindung, sondern durch Herauslösen, Austragen und anschliessende Abtrennung. Dabei werden belastete Bestandteile aus Boden, Bodenluft, Porenwasser oder geförderten Flüssigkeiten in eine andere Phase überführt und technisch erfasst. Das Verfahren eignet sich vor allem dort, wo Schadstoffe ausreichend mobil oder flüchtig sind.

Funktionsprinzip von Extraktion und Stripping

Bei der Extraktion werden Schadstoffe aus einem belasteten Medium gelöst oder ausgetragen, etwa aus Boden oder Wasser. Stripping bezeichnet die Abtrennung flüchtiger Stoffe aus einer Flüssigkeit durch den Übergang in die Gasphase. In der Bodensanierung werden beide Ansätze oft als Verfahrenskette eingesetzt: Schadstoffe werden zunächst mobilisiert oder gefördert und danach in einer separaten Stufe aus dem Trägermedium entfernt.

Typische Einsatzfälle in Boden und Grundwasser

Geeignet ist das Verfahren insbesondere bei Schadstoffsituationen, in denen Bestandteile aus Bodenluft, Porenwasser oder Grundwasser technisch austreibbar oder extrahierbar sind. Es kommt bei belasteten Standorten infrage, wenn eine rein biologische oder immobilisierende Sanierung die Schadstoffe nicht ausreichend erfasst. Die Eignung hängt stark von Stoffeigenschaften, Untergrundverhältnissen und der Möglichkeit ab, die ausgetragenen Schadstoffe sicher nachzubehandeln.

Verfahrensvarianten und technische Umsetzung

Extraktion und Stripping können in situ oder ex situ in ein Sanierungskonzept eingebunden werden. In situ erfolgt die Erfassung direkt im Untergrund oder im anstehenden Wasser, ex situ nach Förderung und Behandlung in einer Anlage. Je nach Verfahren gehören dazu Entnahme- und Fördertechnik, Apparate zur Phasentrennung sowie eine Nachbehandlung der belasteten Abluft, Flüssigkeit oder Rückstände. Welche Ausführung sinnvoll ist, richtet sich nach Schadstoffspektrum, Konzentration und Behandlungsziel.

Abgrenzung zu anderen Bodensanierungsverfahren

Im Unterschied zu biologischen Verfahren steht nicht der mikrobielle Abbau im Vordergrund, sondern die physikalisch-chemische Entfernung. Gegenüber thermischen Verfahren erfolgt die Schadstoffabtrennung nicht primär über Erwärmung des gesamten Materials. Von Waschen unterscheidet sich Extraktion und Stripping dadurch, dass nicht zwingend die Feststoffmatrix intensiv aufbereitet wird, sondern oft Luft-, Wasser- oder Förderströme behandelt werden. Gegenüber allgemeiner Extraktion ist Stripping spezifisch auf das Austreiben flüchtiger Bestandteile aus Flüssigkeiten ausgerichtet.

0 Anbieter

Die folgende Übersicht betrifft Unternehmen für Extraktion und Stripping in der Bodensanierung. Berücksichtigt werden je nach Anbieter Planung, Anlagentechnik und Ausführung.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Extraktion und Stripping

  • Was ist der Unterschied zwischen Extraktion und Stripping?

    Extraktion löst oder trägt Schadstoffe aus einem Medium aus. Stripping entfernt flüchtige Stoffe aus einer Flüssigkeit durch Übergang in die Gasphase.

  • Für welche Schadstoffe ist Stripping geeignet?

    Vor allem für Stoffe, die sich aus Wasser oder anderen Flüssigkeiten technisch austreiben lassen. Ob das möglich ist, hängt von den Stoffeigenschaften ab.

  • Kann das Verfahren direkt am Standort durchgeführt werden?

    Ja, je nach Sanierungskonzept ist eine in-situ-Anwendung möglich. Alternativ werden belastete Medien gefördert und ex situ behandelt.

  • Was passiert mit den entfernten Schadstoffen?

    Sie werden in einer nachgeschalteten Stufe erfasst und behandelt. Das kann Abluft, Prozesswasser oder konzentrierte Reststoffe betreffen.


Weitere Leistungen unter
Bodensanierungsverfahren

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Leistung: Extraktion und Stripping in der Bodensanierung
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