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Ex situ

Ex-situ-Verfahren in der Bodensanierung behandeln belastetes Material ausserhalb seines ursprünglichen Einbauorts. Der Boden oder das belastete Aushubmaterial wird dazu ausgebaut, transportiert und anschliessend in einer geeigneten Anlage oder in einer temporären Behandlungseinheit aufbereitet. Der Begriff beschreibt damit vor allem die räumliche Durchführung der Sanierung und nicht die eigentliche Behandlungstechnik.

Was Ex situ bei belasteten Böden bedeutet

Bei einer Ex-situ-Sanierung wird kontaminierter Boden, Schlamm oder anderes belastetes Material aus dem Untergrund entnommen und ausserhalb der Schadstoffzone behandelt. Typische Schritte sind Aushub, Separierung nach Belastungsklassen, Zwischenlagerung, Transport, Behandlung und anschliessende Verwertung, Wiederverwendung oder Entsorgung des Restmaterials. Die konkrete Reinigungsleistung hängt nicht allein vom Ex-situ-Ansatz ab, sondern von dem Verfahren, das nach dem Ausbau eingesetzt wird.

Wann Ex-situ-Verfahren eingesetzt werden

Ex situ wird gewählt, wenn ein direkter Zugriff auf das belastete Material erforderlich ist oder wenn eine Behandlung im Boden technisch, zeitlich oder organisatorisch nicht genügt. Das betrifft etwa stark heterogene Belastungen, Baugruben mit Sanierungszwang, Hotspots mit hoher Schadstoffkonzentration oder Situationen, in denen rasch ein definierter Sanierungsperimeter hergestellt werden muss. Der Ansatz ist zudem relevant, wenn belastetes Material im Zuge von Rückbau, Aushub oder Umnutzung ohnehin ausgebaut wird.

Ausprägungen und Verfahrenskombinationen bei Ex situ

Ex situ ist keine einzelne Reinigungstechnik, sondern ein Verfahrensrahmen. Nach dem Ausbau kann das Material je nach Schadstoffbild beispielsweise gewaschen, thermisch behandelt, physikalisch-chemisch aufbereitet oder biologisch behandelt werden. Die Behandlung kann direkt auf dem Sanierungsareal in einer mobilen oder temporären Anlage erfolgen oder extern in einer spezialisierten Einrichtung. Welche Kombination geeignet ist, richtet sich nach Schadstoffart, Korngrössenverteilung, Feuchte, Materialmenge und den Anforderungen an das Endmaterial.

Abgrenzung zu In situ und zu spezifischen Bodensanierungsverfahren

Im Unterschied zu In-situ-Verfahren bleibt das belastete Material bei Ex situ nicht an Ort und Stelle, sondern wird ausgebaut. Dadurch sind Probenahme, Materialtrennung und Prozessführung oft direkter steuerbar, gleichzeitig entstehen zusätzliche Schritte für Aushublogistik und Materialhandling. Gegenüber Leistungen wie Waschen, Thermisch oder Biologisch bezeichnet Ex situ nicht den Wirkmechanismus der Dekontamination, sondern den Umstand, dass die Behandlung ausserhalb des ursprünglichen Bodenkörpers stattfindet.

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Die folgenden Unternehmen sind im Bereich Ex-situ-Bodensanierung tätig. Die Einträge können je nach Anbieter unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte und Projekttypen abdecken.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Ex situ

  • Was ist der Unterschied zwischen Ex situ und In situ?

    Bei Ex situ wird das belastete Material ausgebaut und ausserhalb der Schadstoffzone behandelt. Bei In situ erfolgt die Sanierung im Boden ohne Ausbau.

  • Ist Ex situ ein eigenes Reinigungsverfahren?

    Nein. Ex situ beschreibt den Ort der Behandlung. Die eigentliche Reinigung erfolgt mit einem separaten Verfahren wie Waschen, thermischer Behandlung oder biologischem Abbau.

  • Muss ex situ behandelter Boden immer abtransportiert werden?

    Nicht zwingend. Die Behandlung kann je nach Projekt auch direkt auf dem Areal in einer geeigneten Anlage stattfinden.

  • Für welche Schadstoffe eignet sich Ex situ?

    Das hängt vom gewählten Behandlungsverfahren ab. Ex situ ist ein organisatorischer Ansatz und legt die Eignung für bestimmte Schadstoffe nicht allein fest.


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Leistung: Ex situ bei Bodensanierungsverfahren
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