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Lentikulardruck und Wackelkarten

Lentikulardruck erzeugt beim Kippen oder aus veränderten Blickwinkeln sichtbare Bildwechsel, Tiefenwirkung oder Bewegungssequenzen. Grundlage ist die präzise Abstimmung von mehrteiligen Bilddaten mit einer Lentikularlinse oder einer entsprechenden Folie. Wackelkarten sind typische Anwendungen dieses Verfahrens im kleinformatigen Druckprodukt.

Wie Lentikulardruck technisch funktioniert

Beim Lentikulardruck werden mehrere Bildzustände so aufbereitet, dass sie unter einer gerillten Linsenstruktur je nach Betrachtungswinkel unterschiedlich sichtbar werden. Dadurch entstehen Effekte wie Motivwechsel, Zoom, einfache Animation oder räumliche Tiefe. Entscheidend sind die exakte Bildaufteilung, die passgenaue Ausrichtung von Druck und Linsenstruktur sowie eine saubere Datenvorbereitung. Schon geringe Abweichungen können die Wirkung beeinträchtigen.

Typische Anwendungen für Wackelkarten und Lentikularprodukte

Das Verfahren wird vor allem für Drucksachen eingesetzt, bei denen der visuelle Wechsel selbst Teil der Gestaltung ist. Dazu gehören Karten, Einleger, Verpackungselemente, Displays, Covers oder Werbemittel mit Kipp- und Bewegungseffekt. Wackelkarten werden meist als kompakte Druckprodukte umgesetzt, bei denen zwei oder mehr Motive beim Bewegen der Karte sichtbar werden. Im Unterschied zu gewöhnlichen Karten ist der Effekt hier nicht grafisch angedeutet, sondern physisch an den Betrachtungswinkel gekoppelt.

Effektarten, Materialaufbau und Druckvorbereitung

Übliche Ausprägungen sind Flip-Effekte zwischen zwei Motiven, einfache Bewegungsabläufe, Morphing oder Tiefenwirkung. Je nach Produkt kann direkt auf ein Lentikularmaterial gedruckt oder eine bedruckte Schicht mit einer Linsenfolie kombiniert werden. Für die Druckvorbereitung müssen Bildanzahl, Auflösung, Beschnitt, Motivabstände und die gewünschte Wirkung früh festgelegt werden. Nicht jedes Motiv eignet sich gleich gut; feine Linien, unruhige Übergänge oder ungeeignete Perspektiven können den Effekt schwächen.

Abgrenzung innerhalb der sonstigen Druckverfahren

Lentikulardruck und Wackelkarten gehören zu den sonstigen Druckverfahren, weil hier nicht nur Farbe auf einen Bedruckstoff übertragen wird, sondern ein optischer Wechsel durch Material und Datenaufbau entsteht. Das unterscheidet die Leistung von Lackdruck, bei dem Oberflächeneffekte über Lackschichten erzeugt werden, oder von Weissdruck, bei dem die Farbwirkung durch einen weissen Farbauftrag bestimmt wird. Auch zu Fluoreszenzdruck besteht eine klare Abgrenzung: Dort beruht die Sichtbarkeit auf speziellen Farben, nicht auf einem Blickwinkel- oder Bewegungseffekt.

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Hier finden sich Anbieter für Lentikulardruck und Wackelkarten innerhalb der Druck- und Papierbranche. Die Einträge können sich auf Produktion, Druckvorstufe oder spezialisierte Weiterverarbeitung beziehen.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Lentikulardruck und Wackelkarten

  • Was ist der Unterschied zwischen Lentikulardruck und einer normalen Wackelkarte?

    Wackelkarte bezeichnet meist das Produktformat oder den Kippeffekt im Gebrauch. Lentikulardruck ist das technische Verfahren, mit dem dieser Effekt häufig erzeugt wird.

  • Welche Bildwirkungen sind mit Lentikulardruck möglich?

    Häufig sind Motivwechsel, einfache Bewegungsfolgen, Zoom-Effekte und Tiefenwirkung. Die konkrete Wirkung hängt von Motivaufbau und Datenaufbereitung ab.

  • Braucht Lentikulardruck spezielle Druckdaten?

    Ja. Die Motive muessen für die Linsenstruktur vorbereitet und exakt auf das verwendete Material abgestimmt werden.

  • Ist Lentikulardruck für jedes Motiv geeignet?

    Nein. Sehr feine Details, unruhige Hintergründe oder ungeeignete Perspektiven können den Effekt stören oder unklar wirken lassen.


Weitere Leistungen unter
Sonstige Druckverfahren

  • Diazotypien
  • Fluoreszenzdruck
  • Guillochen
  • Handdruck (ab Holzschnitt, Kupferstich, usw.)
  • Lackdruck
  • Linieren
  • Notendruck
  • Rubbelfarbauftrag
  • Weissdruck

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Leistung: Lentikulardruck und Wackelkarten | Druckverfahren
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