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UV-Druck

UV-Druck im Flexodruck bezeichnet den Einsatz von UV-härtenden Farben, die unter ultraviolettem Licht direkt auf dem Bedruckstoff aushärten. Dadurch bleibt die Farbe nicht auf Trocknungsstrecken angewiesen, sondern wird im laufenden Prozess verfestigt. Das Verfahren wird vor allem dort eingesetzt, wo kurze Weiterverarbeitungsschritte, definierte Farbfilme oder wenig saugfähige Materialien relevant sind.

Wie UV-Druck im Flexodruck funktioniert

Beim UV-Druck werden speziell formulierte Farben im Flexodruckwerk aufgetragen und anschliessend mit UV-Strahlung gehärtet. Die Härtung erfolgt unmittelbar nach dem Farbauftrag, sodass die Farbschicht rasch belastbar ist. Im Unterschied zu lösemittel- oder wasserbasierten Systemen steht hier nicht das Verdunsten von Bestandteilen im Vordergrund, sondern eine photochemische Reaktion. Das beeinflusst Farbverhalten, Prozessführung und die Anforderungen an Maschine, Farbe und Bedruckstoff.

Typische Anwendungen auf Folien, Etiketten und Verpackungsmaterialien

UV-Druck wird im Flexodruck häufig für Anwendungen mit glatten oder wenig saugfähigen Oberflächen genutzt, etwa bei Folien, Haftmaterialien oder bestimmten Verpackungssubstraten. Auch bei Druckprodukten, die nach dem Druck schnell geschnitten, laminiert oder weiterverarbeitet werden, ist das Verfahren verbreitet. Je nach Material und Endprodukt können Anforderungen an Haftung, Abriebfestigkeit, Optik und Weiterverarbeitung im Vordergrund stehen. Die konkrete Eignung hängt von Farbsystem, Substrat und Prozessabstimmung ab.

Prozessmerkmale und technische Ausprägungen

Im UV-Druck sind unter anderem Farbformulierung, Härtungsleistung und Abstimmung auf das jeweilige Druckbild relevant. Je nach Anwendung kommen unterschiedliche UV-Systeme und Farbtypen zum Einsatz, etwa mit Blick auf Oberflächenspannung, Schichtdicke oder nachfolgende Veredelung. Auch Themen wie Migration, Geruch oder Materialempfindlichkeit können bei bestimmten Produkten eine Rolle spielen. Deshalb wird UV-Druck in der Praxis nicht isoliert betrachtet, sondern zusammen mit Substrat, Druckform, Rasterung und Weiterverarbeitung geplant.

Abgrenzung zu anderen Flexodruck-Dienstleistungen

Innerhalb des Flexodrucks beschreibt UV-Druck in erster Linie das Härtungs- und Farbsystem, nicht die Maschinenkonfiguration oder die Materialführung. Leistungen wie Rolle auf Rolle oder Rolle auf Bogen beziehen sich dagegen darauf, in welcher Form das Material durch die Anlage geführt und weiterverarbeitet wird. Flexo-Direktdruck auf Wellkarton ist nochmals enger auf einen bestimmten Bedruckstoff und dessen Anforderungen ausgerichtet. UV-Druck kann mit solchen Produktionsformen kombiniert werden, ist aber fachlich eine andere Ebene als die genannten Geschwisterleistungen.

0 Anbieter

In der folgenden Firmenliste sind Anbieter für UV-Druck im Flexodruckumfeld aufgeführt. Die Einträge können sich nach Materialien, Anlagenkonzept und Produktionsschwerpunkt unterscheiden.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu UV-Druck

  • Ist UV-Druck ein eigenes Druckverfahren?

    Im vorliegenden Kontext ist UV-Druck keine eigene Grundtechnik, sondern eine Ausprägung des Flexodrucks mit UV-härtenden Farben.

  • Für welche Materialien eignet sich UV-Druck besonders?

    Häufig für wenig saugfähige oder glatte Materialien wie Folien, Etikettenmaterialien und bestimmte Verpackungssubstrate.

  • Was unterscheidet UV-Druck von Rolle auf Rolle?

    UV-Druck beschreibt die Farbhärtung. Rolle auf Rolle beschreibt die Materialführung und Weiterverarbeitung in der Produktion.

  • Muss jedes Flexodruckprodukt mit UV-Farben gedruckt werden?

    Nein. Im Flexodruck werden je nach Anwendung auch andere Farbsysteme eingesetzt, etwa wasser- oder lösemittelbasierte.


Weitere Leistungen unter
Flexodruck

  • Flexo-Direktdruck auf Wellkarton
  • Rolle auf Bogen
  • Rolle auf Rolle

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Leistung: UV-Druck im Flexodruck: Verfahren und Einsatzbereiche
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