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Fotopolymerhochdruckplatten

Fotopolymerhochdruckplatten sind lichtempfindliche Reliefplatten für Hochdruckanwendungen. Das Druckbild wird durch Belichtung erzeugt; die nicht druckenden Bereiche werden anschliessend entfernt oder ausgearbeitet, sodass erhabene druckende Elemente stehen bleiben. Innerhalb der Hochdruckplatten bezeichnet die Leistung damit eine materialgebundene Formherstellung auf Polymerbasis.

Wie Fotopolymerhochdruckplatten aufgebaut sind

Fotopolymerhochdruckplatten bestehen aus einem lichtreaktiven Polymer, das für die Herstellung erhabener Druckformen genutzt wird. Bei der Bebilderung verfestigen sich die belichteten Bereiche, während unbelichtete Partien entfernt oder weiterverarbeitet werden. Das Ergebnis ist eine Reliefstruktur, die im Hochdruck Farbe von den erhöhten Elementen auf den Bedruckstoff überträgt.

Typische Anwendungen im Hochdruck

Eingesetzt werden Fotopolymerhochdruckplatten überall dort, wo Reliefdruckformen mit reproduzierbaren Konturen benötigt werden. Dazu gehören typografische Druckbilder, Linienmotive, Schriftformen und andere Anwendungen mit klar definierten druckenden Flächen. Je nach Auslegung der Formherstellung eignen sie sich für unterschiedliche Auflagen, Formate und Substrate.

Relevante Ausprägungen bei Material und Verarbeitung

Fotopolymerhochdruckplatten unterscheiden sich unter anderem in Plattendicke, Härte, Trägeraufbau und Verarbeitungsweg. Diese Merkmale beeinflussen, wie fein Details ausgearbeitet werden können und wie sich die Platte im Druck verhält. In der Praxis werden deshalb Material und Herstellprozess auf Maschine, Motivcharakter und gewünschte Reliefausprägung abgestimmt.

Abgrenzung zu anderen Hochdruckplatten

Als Untergruppe der Hochdruckplatten stehen Fotopolymerhochdruckplatten neben metallischen und anderen kunststoffbasierten Varianten. Im Unterschied zu Aluminium-, Magnesium- oder Zinkhochdruckplatten basiert die Druckform nicht auf einem Metallklischee, sondern auf einem lichtempfindlichen Polymermaterial. Gegenüber Laser-Flexohochdruckplatten ist der Begriff breiter gefasst: Er beschreibt allgemein photopolymerbasierte Reliefplatten für den Hochdruck und nicht zwingend ein laserspezifisches Bebilderungsverfahren.

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In der folgenden Firmenliste sind Anbieter im Bereich Fotopolymerhochdruckplatten aufgeführt. Die Einträge decken je nach Unternehmen Materiallieferung, Formherstellung oder verarbeitungsnahe Leistungen ab.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Fotopolymerhochdruckplatten

  • Worin unterscheiden sich Fotopolymerhochdruckplatten von Metallplatten?

    Fotopolymerhochdruckplatten basieren auf lichtempfindlichem Polymer, Metallplatten auf Aluminium, Magnesium oder Zink. Dadurch unterscheiden sich Herstellprozess, Materialverhalten und Einsatzprofil.

  • Sind Fotopolymerhochdruckplatten für feine Motive geeignet?

    Das hängt von Material, Plattenstärke und Bebilderung ab. Grundsätzlich lassen sich damit auch feine Linien und Schriftformen herstellen, sofern der Prozess darauf ausgelegt ist.

  • Wie entsteht das Relief auf der Platte?

    Durch Belichtung werden druckende Bereiche fixiert. Nicht druckende Zonen werden danach entfernt oder ausgearbeitet, sodass ein erhabenes Druckbild entsteht.

  • Sind Fotopolymerhochdruckplatten und Flexoplatten dasselbe?

    Nicht zwingend. Es gibt Überschneidungen beim Material, aber die Einordnung hängt vom vorgesehenen Druckverfahren und vom jeweiligen Workflow ab.


Weitere Leistungen unter
Hochdruckplatten

  • Aluminiumhochdruckplatten
  • Kunststoffhochdruckplatten
  • Laser-Flexohochdruckplatten
  • Magnesiumhochdruckplatten
  • Zinkhochdruckplatten

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Leistung: Fotopolymerhochdruckplatten für den Hochdruck
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