Was unter Corporate Wear fällt
Zur Corporate Wear zählen Bekleidungsstücke, die ein Unternehmen für Mitarbeitende einheitlich definiert, beschafft oder veredeln lässt. Dazu gehören je nach Einsatz etwa Poloshirts, Hemden, Blusen, T-Shirts, Strickteile, Jacken, Hosen oder Accessoires. Relevant sind dabei nicht nur Farben und Schnitte, sondern auch Pflegeeigenschaften, Wiederbeschaffbarkeit und die konsistente Umsetzung von Logo, Schriftzug oder Farbwelt.
Typische Einsatzfelder für Firmenbekleidung
Corporate Wear wird vor allem dort eingesetzt, wo Teams nach aussen oder innerhalb des Unternehmens als Einheit erkennbar sein sollen. Typische Kontexte sind Empfang, Verkauf, Beratung, Aussendienst, Eventpersonal, Hospitality oder interne Servicefunktionen ohne besondere Schutzanforderungen. Auch für temporäre Einsätze wie Messen, Promotionen oder saisonale Teams werden häufig abgestimmte Kollektionen benötigt.
CI-Kollektionen, Veredelung und Grössenläufe
Ein wesentlicher Teil der Leistung liegt in der Entwicklung oder Zusammenstellung von CI-Kollektionen, die Farben, Formen und Einsatzbereiche eines Unternehmens abbilden. Hinzu kommen Veredelungsverfahren wie Bestickung oder Bedruckung, abhängig von Material, Beanspruchung und gewünschter Darstellung. Für die praktische Umsetzung sind ausserdem Grössenläufe, Damen- und Herrenschnitte, Unisex-Modelle sowie Nachbestellungen über längere Zeiträume relevant.
Abgrenzung zu PSA und branchenspezifischer Arbeitsbekleidung
Innerhalb der B2B-Arbeitsbekleidung ist Corporate Wear von Leistungen zu unterscheiden, die funktionale oder normative Anforderungen in den Vordergrund stellen. Im Unterschied zu PSA & Normen geht es hier nicht primär um zertifizierten Schutz gegen konkrete Risiken. Gegenüber branchenspezifischer Bekleidung ist Corporate Wear breiter einsetzbar und stärker auf Erscheinungsbild, Tragekomfort und einheitliche Unternehmensdarstellung ausgerichtet als auf berufsbildspezifische Ausstattung.