Welche Maschinen im Tunnelbau zu Geräten zum Betonieren gehören
Unter diese Leistung fallen Maschinen, die Beton im Tunnel an den Einbauort bringen oder dort verarbeiten. Dazu gehören Betonpumpen, Betonspritzmaschinen, pneumatische Betonfördermittel und Schalwagen. Betonpumpen fördern Frischbeton über Leitungen, Betonspritzmaschinen tragen Beton als Spritzbeton auf, pneumatische Systeme übernehmen die Förderung unter spezifischen Verfahrensbedingungen, und Schalwagen dienen beim Herstellen von betonierten Tunnelinnenschalen als bewegliche Schalungseinheiten.
Typische Einsatzphasen beim Betonieren im Tunnel
Im Tunnelbau werden Betoniergeräte in unterschiedlichen Bauphasen eingesetzt. Früh im Vortrieb kommt häufig Spritzbeton zur Sicherung freigelegter Flächen zum Einsatz. In späteren Abschnitten folgen Betonagen für Sohlbereiche, Auskleidungen oder Innenschalen. Der Einsatz richtet sich nach Bauverfahren, Querschnitt, Bauzustand und danach, ob punktuell gesichert oder abschnittsweise in Schalung betoniert wird.
Unterleistungen und technische Ausprägungen
Betonpumpen werden eingesetzt, wenn Frischbeton über Distanzen oder in schwer zugängliche Bereiche gefördert werden muss. Betonspritzmaschinen sind auf den Auftrag von Spritzbeton ausgelegt und werden je nach Verfahren in den Sicherungsablauf integriert. Pneumatische Betonfördermittel kommen dort infrage, wo das gewählte Fördersystem auf Druckluft basiert. Schalwagen bilden einen eigenen Teilbereich, weil sie nicht nur Material fördern, sondern den Betonierabschnitt geometrisch aufnehmen und das Betonieren von Tunnelinnenschalen abschnittsweise ermöglichen.
Abgrenzung zu anderen Maschinen im Tunnelbau
Geräte zum Betonieren sind innerhalb der Maschinen im Tunnelbau klar von Geräten zum Lösen, Laden oder Transport des Gesteins zu unterscheiden. Diese Geschwisterleistungen betreffen den Ausbruch und die Räumung des Materials. Betoniergeräte greifen erst dann in den Bauablauf ein, wenn Sicherungs-, Ausbau- oder Auskleidungsarbeiten mit Beton ausgeführt werden. Sie stehen damit an der Schnittstelle zwischen Vortrieb, temporärer Sicherung und dauerhaftem Ausbau.